Lebensraum Moor und Sumpf

Moore und Sümpfe sind für Pflanzen und Tiere ungewöhnliche Lebensräume. Es sind nährstoffarme Lebensräume für hochspezialisierte Arten, wie z.B. dem Sonnentau. Sie stehen unter strengem Schutz. Am Schwarzen und am Roten Moor können sie über einem Holzsteg das Moor erleben.

Anschaulich erklärte Tafeln geben den Besuchern die Informationen zu diesem ökologischen Kleinod. Erfahren Sie die Unterschiede zwischen Hoch- und Niedermoor und lernen Sie die stärkste Pflanze des Moores, das Torfmoos, kennen. Oder können Sie etwa das zwanzigfache des Eigengewichtes an Wasser stemmen?

Lassen Sie sich begeistern zum Schutz der Moore. Immerhin wird in den Mooren weltweit das doppelte an klimaschädlichem CO2-Gas gespeichert wie in den Wäldern der Erde gebunden werden kann. Moorschutz ist also nicht zuletzt Klimaschutz.

Der Lebensraum Moor ist etwas für Spezialisten. Hier leben Schmetterlingsarten wie der Hochmoorgelbling und der Hochmoor-Bläuling. Aber auch Hochmoorlaufkäfer, Birkhuhn und Kreuzotter sind hier zu Hause. Typische Pflanzenarten des Moores sind der Rundblättrige Sonnentau, der sich von Insekten ernährt und die drüsige Sumpf-Fetthenne.

 

Wo können Sie das in der Rhön entdecken?

Im Schwarzen Moor (Bayern). im Roten Moor (Hessen) und im Stedtlinger Moor (Thüringen). Kennen Sie übrigens schon unseren Lehrpfad im Schwarzen Moor? Wenden Sie sich an unsere Infozentren. Wir vermitteln Ihnen gerne kompetente Natur- und Landschaftsführer.

 

Weitere Lebensräume im Biosphärenreservat:

Acker,      Gewässer,   Grünland,    Felsen und Blockhalden,
Hecke,    Streuobstwiese,    Stadt und Ortschaft,
Wald,    Weinberg und Weinbau

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