Lebensraum Ackerland

Trotz des rauen Klimas waren Getreide und Feldfrüchte in der Rhön stets eine Säule der Selbstversorgung. In den mittleren Lagen finden Sie extensiv bewirtschaftete Ackerflächen. Für zahlreiche Ackerwildkräuter ein idealer Lebensraum.

Die Ackernutzung im Biosphärenreservat variiert sehr stark. In den mittleren Lagen der Rhön erfolgt vorwiegend eine extensiv genutzte und/oder kleinparzellierte Ackernutzung. Hier herrschen flachgründige Böden auf unterschiedlichem Ausgangsmaterial vor. In der Regel sind sie von Heckenstrukturen gesäumt.

In den Tälern und im flachen Hangfußbereich finden sich intensive Ackerlandschaften.

Auch für Greifvögel, wie den Rotmilan, ist der Lebensraum Acker ein bevorzugtes Jagdrevier. Neben Mäusen finden sich hier aber wertvolle Kulturpflanzen wie der Ackerrittersporn, der Gute Heinrich und eine reichhaltige Acker- und Wildkrautflora.

 

Wo können Sie das in der Rhön entdecken?

Im Großen Sinntal und in Unsleben sind auf bayerischer Seite sehenswerte Ackerstrukturen vorhanden. In Hessen bietet beispielsweise der Dreienberg eine besondere Ackerlandschaft. Zwischen Wohlmuthausen und Gerhausen ist in Thüringer Rhön ein Schutzacker vom Landschaftspflegeverband Biosphärenreservat Thür. Rhön e. V. eingerichtet worden.

 

Weitere Lebensräume im Biosphärenreservat:

Gewässer,   Grünland,     Felsen und Blockhalden,
Hecke,   Moore und Sümpfe,    Streuobstwiese,
Stadt,   Wald,    Weinberg und Weinbau

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