Forellenhof Lothar Keidel

Forellenhof 1
36115 Ehrenberg
Tel.: (0 66 83) 91 90 90
E-Mail: Keidel-Forellen@t-online.de

Wichtigste Betriebszweige: Fischzucht und Teichwirtschaft
bewirtschaftete Fläche: 10 000 m2 Wasserfläche

Mitarbeiter: die Fischzucht wird von der Familie Keidel betrieben
Mitgliedschaft in Verbänden: Fischereiverein Kurhessen e.V.; Hegegemeinschaft Ulster Hessen/Thüringen, Bauernverband

Betriebsbeschreibung
Der Fischwirtschaftsmeister Lothar Keidel betreibt den Betrieb gemeinsam mit seiner Frau und den Kindern. In 40 Teichen werden verschiedene Fischarten, insbesondere die Rhöner Bachforelle, in extensiver Haltung großgezogen. Die für die Bachoberläufe der Region typischen Forellen werden vor allem an die heimische Gastronomie, aber auch an Angelvereine geliefert und im Hofladen verkauft. Der Forellenhof, der seit 1998 Partnerbetrieb des Biosphärenreservates ist, hält seine Fische im Gegensatz zu industriell produzierenden Betrieben in Erdteichen mit geringer Besatzdichte. Im Jahr verkauft der Forellenhof Keidel etwa 20 Tonnen Rhöner Bachforellen.

Profil und Besonderheiten

Der Forellenhof Keidel macht seine Zuchtmethoden für Käufer und Besucher transparent. Anders als in der Fischzucht üblich, durchlaufen die Forellen ihren kompletten Lebenszyklus vom Ei bis zur Verarbeitung im Betrieb. So hat der Forellenhof ein Bruthaus, eine Anfütterungshalle und eine eigene Laichfischhaltung. Ein Teil der Laichfische wird aus der Ulster gefischt und mit den eigenen Forellen gekreuzt, um die genetische Vielfalt zu erhalten. Zugleich setzt Lothar Keidel Forellen in Gewässerabschnitten aus - allerdings nicht in den oberen Bereichen, wo noch autochthone Bachforellenbestände existieren.

Naturteiche vom Forellenhof Keidel

Nutzen für eine nachhaltige ökologische und sozioökonomische Entwicklung

Mit der bevorzugten Zucht der Rhöner Bachforelle trägt der Betrieb zum Erhalt der heimischen Art bei und verhindert ihre Verdrängung durch die amerikanische Regenbogenforelle. Mit der Rhöner Bachforelle wird außerdem ein wichtiges Leitprodukt für die Region geschaffen.

Der Forellenhof Keidel war am Projekt zum Erhalt des seltenen Deutschen Edelkrebses in den Rhöner Gewässern beteiligt. Im Jahr 2000 wurden in einem seiner Teiche 3000 Flusskrebse ausgesetzt, die dann später in freien Gewässeren angesiedelt wurden. Der Betrieb trägt erfolgreich zur Vermehrung der Äschen bei. Der für die Rhön typische Fisch steht auf der Liste für bedrohte Arten.

Öffnungszeiten des Hofladens:

Mittwoch 9.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag 9.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr
Freitag 9.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr
Samstag 9.00 - 12.00 Uhr

Frische und geräucherte Fischprodukte können in Folie eingeschweißt gekauft werden.


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