Landwirt Peter Schneider

Peter Schneider
Thaidener Straße 16
36115 Hilders-Wickers
Tel.: (0 66 81) 12 79


Wichtigste Betriebszweige: Mutterkuhhaltung, Rindfleischverkauf
bewirtschaftete Fläche: 120 ha, davon 30 ha Hutung und 13 ha Ackerland
Arbeitskräfte: Peter Schneider als Betriebsleiter, sein Sohn als Teilzeitarbeitskraft
Mitgliedschaft in Verbänden: Verein Rhöner Biosphären-Rind, Biokreis

Betriebsbeschreibung
Peter Schneider hat die Landwirtschaft von seinem Vater übernommen und hat sich 1968 selber einen Aussiedlerhof aufgebaut. Der Hof wird als Familienbetrieb geführt und vom Sohn, der eine Ausbildung als Agrartechniker macht, übernommen werden. Der gelernte Landwirt hält 50 Mutterkühe der Rasse Fleckvieh und Deutsch Angus. Die Kälber leben neun Monate bei ihren Müttern und werden dann als Ochsen, also kastrierte Bullen, oder Färsen gemästet. Das Futter für die Tiere, z.B. Roggen, Hafer und Erbsen, baut er auf seinem eigenen Ackerland an. Seit der Gründung des Vereins Rhöner Biosphären-Rind 1998 verkauft Peter Schneider gemeinsam mit 30 weiteren Betrieben aus der Rhön sein Rindfleisch an die Firma tegut. Der Lebensmittelhandel tegut führt als einziger Anbieter bereits ein großes Sortiment ökologischer Produkte aus der Region.

Profil und Besonderheiten
Besonders hat sich Peter Schneider auf das hochwertige Ochsenfleisch spezialisiert, das er in Zusammenarbeit mit einem Metzger auch direkt verkauft. Seine Tiere haben für den Winter einen geräumigen Laufstall und Auslauf im Freien.
Im Sommer beweiden die Herden u.a. Gemeindehutungen bei Wüstensachsen, Reulbach sowie Kalkmagerrasenflächen bei Wickers und halten so die Landschaft offen. Im Verein Rhöner Biosphärenrind, den er mitbegründet hat, engagiert Peter Schneider sich im Vorstand.

Nutzen für eine nachhaltige ökologische und sozioökonomische Entwicklung
Die Zusammenarbeit mit der Firma tegut schafft für heimische Landwirte eine gesicherte Wirtschaftsgrundlage, indem die Abnahme des hervorragenden Fleisches zu fairen Preisen garantiert wird. Zugleich wird für den Abnehmer eine gleichbleibend hohe Qualität des Bio-Fleisches gewährleistet, das ausschließlich von Ochsen oder Färsen stammt. Das heißt, das weder "Baby-Beef", noch das Fleisch von alten Kühen vermarktet wird. Durch den Zusammenschluss im Verein Rhöner Biosphärenrind können die Interessen ökologisch wirtschaftender Landwirte erfolgreich durchgesetzt werden. Der Verein demonstriert damit, dass sich Wirtschaftlichkeit und art- und umweltgerechte Tierhaltung nicht ausschließen. Der Verbraucher kann dadurch auch im Supermarkt biologische Produkte kaufen, deren Herkunft für ihn transparent gemacht wird.

Weitere Vorhaben
Der Verein Biosphären-Rind möchte sei Angebot von momentan 250 auf 1500 Rinder pro Jahr erweitern. Deshalb setzt sich der Verein erfolgreich dafür ein, mehr Landwirte für eine ökologische Wirtschaftsweise zu gewinnen.

 


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