1972 - Vegetation und Ökologie des Schwarzen Moores (Rhön)

 

Bibliothek 59
Verfasser Gies, Theodor
Titel Vegetation und Ökologie des Schwarzen Moores (Rhön) unter besonderer Berücksichtigung des Kationengehaltes
Umfang 184 Seiten, 43 Abbildungen (Diagramme, Profile), 33 Tabellen; 4 Karten Anhang: 19 Fotographische Abbildungen, Tabellen
Reihe Dissertation
Hochschule Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/ Main
Studiengang Biologie
Lehrstuhl/Betreuer Prof. Dr. W. Lötschert
Jahr 1972
Zielsetzung Erfassung der Vegetation des Schwarzen Moores in pflanzensoziologisch-systematischer und ökologischer Hinsicht, unter besonderer Berücksichtigung von Koinzidenzen zwischen dem Vorkommen bestimmter Assoziationen und den Standortsgegebenheiten in den Stufenkomplexen
Inhalt Methodik/ Verlauf der Untersuchungen
Allgemeine Übersicht
Lage des Untersuchungsgebiets - Klima - Vegetation der Hochrhön Aufbau des Schwarzen Moores
Niedermoor-Stufenkomplexe - Stufenkomplexe des Zwischenmoores und des Randgehänges - Hochmoor-Stufenkomplexe
Systematiik der Hochmoorgesellschaften
basierend auf Aufnahmen in den Vegetationsperioden der Jahre 1968 - 1970
Standortsbedingungen in den Vegetations-Stufenkomplexen des Schwarzen Moores
Kationengehalte in Kolken, Flarken und im oberflächennahen Grundwasser - - Nährstoffgehalte in den tieferen Torf- und Grundwasserschichten - Abhängigkeit der ermittelten Werte vom Niederschlag - Einfluß des Ionenaustauschvermögens der Sphagnen auf die Standortskonzentration
Koinzidenzen zwischen Kationengehalt der Moorwässer und Differenzierung der Moorvegetation
Ergebnisse
  • Charakteristikum der ombrotrophen Zentralfläche des Rhönmoores sind zahlreiche Wasseransammlungen: isohypsenparallele Flarke und in Depres-sionen der Mooroberfläche liegende Kolke.

  • Die mittlere Torfmächtigkeit beträgt 4 - 6 m.

  • Tabellarisch belegte Vegetationsgliederung des Schwarzen Moores

  • Ergebnisse der Untersuchung der ökologischen Bedingungen in den Hochmoor-Stufenkomplexen: Die zentrale Hochmoorfläche ist minerotroph unbeeinflußt. / Aus den nährstoffreichen Niedermoortorfen findet keine Diffusion von Kationen statt. / Deutliche Schwankungen der Kationenwerte / Vorschlag der Zusammenfassung verschiedener Sphagnum-Assoziationen zu einem Sphagnum europeum / Isoionenareale innerhalb der Zentralfläche / Die Unterschiede des Ph-Wertes beruhen auf den Anreicherungsvorgängen in Sphagnum-Beständen

  • Für die Großgliederung jedes Moorgebietes in Nieder-, Zwischen- und Hochmoor-Stufenkomplexe sind vor allem topographische Gegebenheiten und die damit in engem Zusammenhang stehenden Zuflüsse von Minderalbodenwasser maßgebend, während bei der Ausdifferenzierung des ombrotrophen Vegetationsmosaiks unterschiedliche Elektrolytgehalte eine weniger bedeutsame Rolle spielen.

 


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