Touristisches Angebot

Vor dem Hintergrund eines sich verschärfenden Wettbewerbs der Fremdenverkehrsgebiete im In- und Ausland kommt der marktgerechten Gestaltung des touristischen Angebots eine zentrale Rolle zu. Das Prädikat Biosphärenreservat kann das Profil einer Urlaubsregion mit einer intakten Kulturlandschaft schärfen und stärken. Die Anzahl der Betriebe ist nur eine von vielen Größen zur Kennzeichnung des touristischen Angebots. In der Rhön ist sie jedoch derzeit die einzige, zu der systematisch erhobene Daten zur Verfügung stehen. Darüber hinaus werden nur Betriebe mit über acht Betten statistisch erfasst. Aufgrund der großen Bedeutung von Klein- und Kleinstbetrieben kann damit die Beherbergungssituation nur in einer groben Annäherung für die Rhön beschrieben werden. Im bayerischen Teil des Biosphärenreservats ist die Betriebszahl nach einem geringfügigen Rückgang Anfang der 1990er Jahre annähernd stabil. Im hessischen Teil sinkt die Betriebszahl nach einem Anstieg zwischen 1991 und 1998, im thüringischen Teil deuten die Zahlen auf eine stabile Situation hin.

Mit wenigen Ausnahmen, wie z. B. dem Kurbad Bad Brückenau, spielen in der Rhön neben gewerblichen Beherbergungsbetrieben auch Kleinbetriebe und Privatunterkünfte eine erhebliche Rolle. In verschiedenen Orten, z. B. in Bischofsheim oder Ostheim, fand über ein Drittel der Übernachtungen in 2001 in nicht gewerblichen Unterkünften statt. In Schönau lag der Anteil immerhin bei 16%. Auffallend ist, dass die Gäste in nicht-gewerblichen Unterkünften in der Regel länger bleiben.

 


Zurück zur Übersicht

Unsere Sponsoren

Weitere Sponsoren