2006 - Beiträge zur räumlichen Planung 82- Entstehung und Funktionsweise von Regional Governance

 

Bibliothek 2383
Verfasser Fürst Dietrich; Lahner Marion; Pollermann Kim
Titel Beiträge zur räumlichen Planung 82- Entstehung und Funktionsweise von Regional Governance bei dem Gemeinschaftsgut Natur und Landschaft - Analysen zu Place-making- und Governance-Prozessen in Biosphärenreservaten in Deutschland und Großbritannien
Umfang 222 Seiten + Anhang
Reihe Schriftenreihe
Hochschule Leibniz Universität Hannover
Fakultät Architektur und Landschaft
Jahr 2006
Zielsetzung Vier Leitfragen:
  • Welche externen Faktoren beeinflussen die Entwicklung der Regional Governance Muster in von Biosphärenreservaten geprägten Regionen?
  • Wie funktioniert Regional Governance in diesen Zusammenhängen bzw. welche Mechanismen werden wirksam?
  • Welche Rolle spielen dabei der sozial konstruierte Raumbezug (also das kollektive Bewusstsein für place und die Regionsbindung) und die Mitgestaltung sowie die Übernahme von Verantwortung für diesen Raum (Place-making)?
  • Welche Schlussfolgerungen ergeben sich für die Ausgestaltung der Regional Governance-Muster, die sich auf Gemeinschaftsgüter wie Natur und Landschaft beziehen?
Inhalt
  • Einleitung und Aufgabenstellung
  • Methodisches Vorgehen
  • Theoretischer Kontext
  • Operationalisierung der Forschungsfragen
  • Auswertung der Fallbeispiele aus Deutschland (u.a. Biosphärenreservat Rhön als Beispiel)
  • Auswertung der Fallbeispiele aus Großbritannien
  • Vergleichende Betrachtung der Fallstudien
  • Schlussfolgerungen
Ergebnisse
  • In Biosphärenreservaten können Place-Making-Prozesse auftreten
  • Es können sich Governance-Arragements entwickeln
  • Natürliche Ressourcen können Place-Effekte erzeugen, weil sie Bindungen auf mehr als einer Bezugsebene auslösen.
  • The power of place wirkt - bezogen auf Natur und Landschaft - unterschiedlich bei Zugezogenen und Einheimischen.
  • Place-making operiert über Ideen und Visionen: Nach innen ist ein Prozess der Klärung und nach außen ein Prozess der Solidarisierung erforderlich.
  • Ein "reiner" Typus von Regional Governance ist kaum zu finden.
  • Governance-Prozesse in Biosphärenreservaten (BR) wirken generell selektiv und faktisch zeichnen sich BR-Regime nicht durch das Ideal der Gleichrangigkeit der Akteure aus.

 


Zurück zur Übersicht

Unsere Sponsoren

Weitere Sponsoren