2006 - Ansatzpunkte zur Stabilisierung der Landbewirtschaftung in der Rhön

 

Bibliothek 2109
Verfasser Düring, Johanna
Titel Ansatzpunkte zur Stabilisierung der Landbewirtschaftung in der Rhön unter Berücksichtigung von Tourismus und Naturschutz
Umfang 66 S. + 18 S. Anhang
Reihe Diplomarbeit
Hochschule Fachhochschule Weihenstephan Abteilung Triesdorf
Studiengang Landwirtschaft/Fachgebiet Agrarökonomie
Lehrstuhl/Betreuer Dr. M. Geisendörfer
Jahr 2006
Zielsetzung Die Markt- und Preispolitik der WTO in Verbindung mit den relativ ungünstigen Lagebedingungen für die Landwirtschaft haben dazu geführt, dass es zu vermehrten Betriebsaufgaben und somit zum Brachfallen von Flächen in der Rhön kam. Doch gerade die Bewirtschaftung der Flächen ist für den Erhalt der Kulturlandschaft im "Land der offenen Ferne" unerlässlich.
Inhalt Die Autorin beschäftigt sich mit der Frage, welche Möglichkeiten es gibt, die landwirtschaftlichen Betriebe in der Rhön zu stabilisieren und die Landbewirtschaftung zu sichern.
Ansätze aus anderen Regionen werden vorgestellt und ihre Übertragbarkeit auf die Rhön überprüft.
Ergebnisse
  • In der Rhön existieren schon mannigfaltige Projekte, Initiativen und Konzepte von, mit und für Landwirte. Die regionale Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte ist stark ausgeprägt.
  • Im Bereich des Tourismus gibt es Defizite in der Vermarktung. Eine Spezialisierung auf bestimmte Zielgruppen, beispielsweise Wanderer, wird empfohlen.
  • Die Außendarstellung der Rhöner Landwirte in Medien, wie regionalen Zeitschriften oder dem Internet, wird als schlecht bewertet. Um die Relevanz der Landwirtschaft für eine intakte Kulturlandschaft ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rufen, sind diese Defizite zu verringern.
  • Verschiedene Personengruppen (Touristen, das Gastgewerbe, …) profitieren von der Arbeit der Landwirte. Es werden Ansätze, teilweise aus anderen Regionen, recherchiert und dargestellt um diese Vorarbeit zu honorieren. <
  • Zusätzliche Anreize für das Erbringen der nötigen ökologischen Leistungen zum Erhalt der Kulturlandschaft in Form von regionalen Förderprogrammen werden diskutiert. Allerdings wird die Finanzierbarkeit als fraglich angesehen.
  • Kooperationen mit anderen Schutzgebieten stellen für die Autorin eine Möglichkeit dar, gemeinsam Lösungswege für ähnliche Probleme zu entwickeln.

 


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