2005 - Potentielle Habitatanalyse der nördlichen Rhön als Lebensraum für Wildkatzen

 

Bibliothek 2221
Verfasser Sander Michaela
Titel Potentielle Habitatanalyse der nördlichen Rhön als Lebensraum für Wildkatzen
Umfang 83 Seiten, zusätzlich Anhang und Karten
Reihe Diplomarbeit
Hochschule Technische Universität Berlin
Studiengang  
Lehrstuhl/Betreuer Institut für Landschaftsarchitektur und Umweltplanung, Prof. Dr. rer. nat. H. Kenneweg und Prof. Dr. J. Böhner
Jahr 2005/2006
Zielsetzung Bisher sind die Handlungsschwerpunkte zur Rettung der Wildkatzen im Spessart (Bayern) und Hainich (Thüringen) zu finden. Dort sind von einander isolierte Einzelpopulationen vorhanden. Durch die Verbindung der beiden Gebiete über die Rhön wäre ein genetischer Austausch möglich. Die Arbeit untersucht die nördliche Rhön auf die vorhandenen Lebensraumansprüche der Wildkatzen. Ebenso werden aktuelle und zukünftige Beeinträchtigungen untersucht. Es wird eine Handlungsanleitung mit langfristigen Maßnahmen und Erfordernissen zusammengestellt.
Inhalt
  • Einleitung
  • Grundlagen: Rechtliche Grundlagen, Beschreibung des Untersuchungsgebietes, die Europäische Wildkatze
  • Potentielle Habitatanalyse: Vorgehensweise, Entwicklung eines Habitatmodells mit Kriterien 1. Ordnung (grundlegende Arealansprüche) und Kriterien 2. Ordnung (Struktur- und Ausstattungsmerkmale der einzelnen Areale)
  • Darstellung der Ergebnisse: Ergebnisse der Bewertung zweier potentieller Habitate nach Kriterien 1. und 2. Ordnung
  • Maßnahmenkatalog: Allgemeine und Raumkonkrete Maßnahmen
  • Schlussfolgerungen und Perspektiven
Ergebnisse
  • Es konnten zwei potentielle Wildkatzenhabitate gefunden werden: Leibholz-Elters (70km2) und Baier-Erbenhausen (140km2)
  • Das Habitat Leibholz-Elters kann in seiner Habitateignung als mittel eingestuft werden
  • Auch das Habitat Baier-Erbenhausen kann in seiner Habitateignung als mittel eingestuft werden
  • Als Korridore zu anderen Gebieten sind die beiden Habitate nur bedingt geeignet, weitere Untersuchungen aus der Südrhön bleiben abzuwarten
  • Als Maßnahmen werden vor allem der grundsätzliche Erhalt der Habitate, die Vernetzung der Habitate untereinander, der Verzicht auf Ausweitung der Verkehrsstruktur bzw. die Einrichtung geeigneter Querungseinrichtungen, die Erhaltung der Alt- und Totholzbiotope, gezielte Besucherlenkung, die Förderung geeigneter Landnutzungsformen und eine verbesserte Öffentlichkeitsarbeit aufgeführt.

 


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