2004 - Regionale Kooperation in der Region Main-Rhön

 

Bibliothek 1883
Verfasser Wittmann, Sandra
Titel Regionale Kooperation in der Region Main-Rhön - Probleme und Chancen der Vielfalt und Koordination durch Metanetze
Umfang 190 S.
Reihe Diplomarbeit
Hochschule Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Studiengang Geographie
Lehrstuhl/Betreuer PD Dr. Ralf Klein
Jahr 2004
Zielsetzung
  • Sammeln von Informationen über räumliche, institutionelle und thematische Überschneidungen und die Koordination regionaler Kooperationen
  • Aufzeigen von Chancen und Problemen, die sich dadurch ergeben
  • Bewertung von thematischen Überschneidungen
  • Bewertung der Koexistenz vieler Initiativen innerhalb der Region und Verbesserungsvorschläge aus Sicht der regionalen Akteure
Inhalt
  • Einleitung
  • Regionale Kooperationen als Antwort auf veränderte (welt-)wirtschaftliche, staatliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen
  • Regionale Kooperation im Kontext des Konzepts der "Regional Governance"
  • Theoretische Einordnung regionaler Kooperationen
  • Regionale Kooperationen in der Region Main-Rhön und ihre Vernetzungen
  • Die Flut an Kooperationen - Chance oder unentwirrbares Chaos?
  • Synthese und Ausblick
Ergebnisse
  • Die Zahl der freiwilligen regionalen Kooperationen ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen
  • Eine räumliche Überlagerung, auch in der Region Main-Rhön, ist die Folge
  • Regionen kann man kaum noch klar und dauerhaft nach funktionalen und politischen Bezügen abgrenzen
  • Zwischen den Akteuren hat sich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit scheinbar einem hohen Maß an Kompromissfähigkeit entwickelt
  • Repräsentanten der Gebietskörperschaften sind sich der wirtschaftlichen Synergieeffekte bewusst
  • Die Existenz zu vieler, oft ergebnisloser Arbeitskreise, langfristige Motivationsprobleme bei den Beteiligten, menschliche Schwächen, Partikularinteressen oder fehlendes Bewusstsein der Vorzüge regionaler Kooperationen werden als Probleme gesehen, die jedoch lösbar sind
  • Alle regionalen Kooperationen verfolgen zunächst das Ziel der Erhöhung der regionalen Wertschöpfung
  • Jedoch gibt es klare inhaltliche Differenzierungen, unterschiedliche Zielgruppen oder Gebietskulissen
  • Zudem arbeiten die Kooperationen mit jeweils anderen Förderinstrumenten
  • Die räumlich konzentrierte Mischung an Initiativen kann im Ganzen als positiv und unerlässlich erachtet werden
  • Kompetenzstreitigkeiten, Ineffizienz oder Doppelarbeiten konnten kaum festgestellt werden, die jedoch als Probleme einer zunehmenden Konzentration an Kooperationen angesprochen wurden
  • Zu den weiteren angesprochenen Problemen gehören fehlende Transparenz in den Entwicklungs- und Entscheidungsprozessen sowie die Institutionalisierung der Initiativen durch Auflagen der Förderprogramme
  • Die Koordinierungsstellen der Region Main-Rhön ergeben ein polyzentrales Netzwerk

 


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