2004 - Holz als Energieträger

 

Bibliothek 1996
Verfasser Weber, Joachim
Titel Holz als Energieträger - ein Beitrag zur Diversifizierung der Einkommensstrukturen in der Landwirtschaft sowie zur Steigerung der regionalen Wertschöpfung im ländlichen Raum?
Umfang 138 S.
Reihe Diplomarbeit
Hochschule TU München-Weihenstephan
Studiengang Agrarwissenschaften
Lehrstuhl/Betreuer Prof. Dr. Helmut Hoffmann
Jahr November 2004
Zielsetzung
  • Scheitholzmarkt in den Landkreisen Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld
  • Marktpreisentwicklung für Scheitholz in der Untersuchungsregion
  • Hemmnisse der Scheitholzgewinnung und -vermarktung
  • Kostenberechnung zur Scheitholzbereitstellung anhand drei alternativer Produktionsverfahren
  • Überprüfung von Scheitholzgewinnung und -vertrieb als alternatives Standbein für einen landwirtschaftlichen Modellbetrieb in einer Grenzertragsregion
  • Darstellung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Effekte einer verstärkten Nutzung vorhandener Energieholzpotentiale auf eine strukturschwache ländliche Region
Inhalt
  • Einführung
  • Politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen
  • Holzartige Biomasse als nachwachsender Energieträger
  • Energieholzpotential und -verbrauch
  • Energieholz in den Landkreisen Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld
  • Modellkalkulation "Scheitholzwerbung und -vertrieb" für einen landwirtschaftlichen Modellbetrieb
  • Effekte und Resultate der Energieholznutzung für die Region "Bayerische Rhön"
Ergebnisse
  • Durch eine regionale Energieversorgung kann die Abhängigkeit vom Ölmarkt verringert werden
  • Mehr Geld kann somit in der Region gehalten werden
  • Durch die Errichtung von Heizungsanlagen, Wärmeleitungen oder Hackschnitzelsilos profitieren Handwerker der Region
  • Arbeitsplätze in Land-, Forst- und Holzwirtschaft können gesichert werden
  • Die landwirtschaftlichen Betriebe können ihre Einkommensquellen diversifizieren, ihr Image verbessern, zum Erhalt der Kulturlandschaft beitragen und regionale Identität stiften
  • Für die Rhön bedeutet der Bewahrung der Kulturlandschaft gleichzeitig auch den Tourismus als Einkommensquelle zu erhalten
  • Im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen weist der Einsatz holzartiger Biomasse eine ausgeglichene CO2-Bilanz und niedrigere SO2-Emissionen auf; zudem ist Holz ein nachwachsender Rohstoff
  • Bei der Entnahme des Holzes aus den Beständen muss eine Schädigung des Waldökosystems vermieden werden

 


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