2004 - Vermarktungspotential regionaler landwirtschaftlicher Produkte im Biosphärenreservat Rhön

 

Bibliothek 1999
Verfasser Kauschka, Michaela
Titel Vermarktungspotential regionaler landwirtschaftlicher Produkte im Biosphärenreservat Rhön
Umfang 177 S.
Reihe Diplomarbeit
Hochschule Friedrich-Schiller Universität
Studiengang Diplomstudiengang Ernährungswissenschaften
Lehrstuhl/Betreuer Lebensmittelhygiene / Dr. P. Bachmann
Jahr August 2004
Zielsetzung Mittels einer Umfrage unter den Bewohnern des Biosphärenreservates Rhön sollen folgende Punkte ermittelt werden
  • Akzeptanz landwirtschaftlicher Produkte aus dem Biosphärenreservat
  • Reaktionen, Wahrnehmung und Konsumverhalten der Verbraucher bezogen auf heimische Produkte
  • Erwartungen der Verbraucher an ein Qualitätssiegel für Rhönprodukte und Assoziationen mit diesem
  • Ergebnisse sollen Grundlage einer gezielten Werbekampagne für Rhönprodukte und einer Zukunft für die Landwirtschaft im Biosphärenreservat sein
  • Inhalt
    • Das Biosphärenreservat Rhön als Modellregion für nachhaltige Entwicklung
    • Besonderheiten der Landwirtschaft im Biosphärenreservat Rhön
    • Regionalvermarktung im Biosphärenreservat Rhön
    • Dachmarke Biosphärenreservat Rhön
    • Befragung zur Akzeptanz von heimischen landwirtschaftlichen Qualitätsprodukten bei der Zielgruppe Frauen als potentielle Kunden
    • Ergebnisse der Verbraucherumfrage Rhön auf der grünen Woche 2004
    • Schlussfolgerungen
    Ergebnisse
    • Der Zusammenhang zwischen der Unterstützung der Landwirtschaft durch den Kauf regionaler Produkte und Erhalt der Kulturlandschaft sollte für den Verbraucher noch besser veranschaulicht werden
    • Bisher kaufen nur wenige Verbraucher regelmäßig und gezielt Rhönprodukte
    • Es muss eine Aufklärung hinsichtlich der Vorzüge regionaler Produkte betrieben werden. Prospekte sowie Tageszeitungen scheinen dafür geeignet. Des Weiteren muss in den Geschäften selbst die Aufmerksamkeit auf die regionalen Produkte gelenkt werden, da dort meist auch die Kaufentscheidung getroffen wird
    • Fleisch- und Wurstwaren, Streuobstprodukte sowie Milchprodukte zählen zu den bekanntesten Produkten der Rhön (letztere zumindest regional) und sollten als "Flaggschiffe" bei der Vermarktung unter dem Regionalen Gütesiegel Rhön eingesetzt werden
    • Im Hinblick auf den Vertriebsweg von Rhönprodukten ist ein größeres und besser verteiltes Angebot nötig. Eine Direktvermarktung würde wahrscheinlich gut von den Verbrauchern angenommen und zusätzliches Vertrauen in die Produkte schaffen
    • Die Rhönprodukte müssen im Geschäft klar gekennzeichnet und von den konventionellen Produkten deutlich abgegrenzt werden
    • Rhönprodukte dürfen teurer sein, solange der Preis plausibel erklärt werden kann. Jedoch muss eine Umerziehung der Verbraucher vom Preisbewusstsein hin zu mehr Qualitätsbewusstsein stattfinden

     


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