2003 - Besucherleitsystem im Biosphärenreservat Rhön

 

Bibliothek 1627
Verfasser Christian Eilzer
Titel Besucherleitsystem im Biosphärenreservat Rhön, Analyse und Möglichkeiten der Optimierung am Beispiel der Gemeinde Oberelsbach
Umfang 133 Seiten, zzgl. 161 Seiten Anhang
Reihe Diplomarbeit
Hochschule Fachhochschule Westküste
Studiengang Betriebswirtschaft
Lehrstuhl/Betreuer Prof. Dr. Bernd Eisenstein
Jahr 2003
Zielsetzung
  • Untersuchung des Besucherleitsystems im Biosphärenreservat Rhön am Beispiel der Gemeinde Oberelsbach
  • Aufdecken von Defiziten der vorhandenen Leiteinrichtungen und Aufzeigen von Optimierungsmöglichkeiten zur Schaffung eines attraktiven Besucherleitsystems
  • Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf dem Instrument "Beschilderung" als Grundbaustein eines Besucherleitsystems; Verknüpfungen zu Maßnahmen der Besucherlenkung und der raumbezogenen Information sowie zur Angebotsgestaltung werden beispielhaft aufgezeigt
Inhalt
  • Notwendigkeit eines Besucherleitsystems: Zielgruppen, Bedeutung vor dem Hintergrund aktueller touristischer Trends, Reduktion ökologischer und sozialer Konfliktpotenziale, Förderung der regionalen Wirtschaft
  • Instrumente und Maßnahmen eines Besucherleitsystems
  • Erfolgsfaktoren für den effektiven Einsatz der Instrumente und Maßnahmen
  • Spezifische Anforderungen und Rahmenbedingungen im Biosphärenreservat Rhön
  • Ist-Aufnahme vorhandener Leiteinrichtungen und ihre Bewertung anhand eines operationalisierten Bewertungsmaßstabes
  • Optimierungsvorschläge im Sinne der Schaffung eines ganzheitlich konzipierten, nutzerfreundlichen Besucherleitsystems
Ergebnisse
  • Besucherleitsysteme sind ein unverzichtbarer Bestandteil des touristischen Angebotsbündels einer Destination
  • Leiteinrichtungen wie Wander-, Rad- und Mountainbikeleitsysteme, die auf natur- und bewegungsorientierte Freizeitaktivitäten ausgerichtet sind, eröffnen einer Destination Chancen, sich zu profilieren und von Mitbewerbern abzuheben
  • Mängel des Besucherleitsystems im Biosphärenreservat Rhön beeinträchtigen die Angebotsqualität und Wettbewerbsfähigkeit der Region; es gilt diese Schwachpunkte zu beheben
  • Defizite bestehen insbesondere hinsichtlich des Zusammenspiels der einzelnen Bausteine des Leitsystems: Kopplungen der Beschilderungsmodule innerhalb spezifischer Leiteinrichtungen, Verknüpfungen verschiedener mobilitätsgruppenbezogener Leiteinrichtungen untereinander, ganzheitliche Konzeption von Maßnahmen in Hinblick auf Beschilderung, Lenkung und raumbezogene Information
  • Chancen der Außendarstellung des Prädikates "Biosphärenreservat" über die Gebietsbeschilderung werden noch nicht konsequent ausgeschöpft
  • Handlungsbedarf besteht sowohl bei auf natur- und bewegungsorientiert ausgerichteten Leitsystemen (insbesondere dem Wander- und Radleitsystem) als auch bei "allgemeinen" Leiteinrichtungen (Besucherinformationspunkte, Außendarstellung Biosphärenreservat, Gästemappen, Anbindung des ÖPNV)
  • Optimierungsvorschläge zur Schaffung eines ganzheitlich konzipierten, nutzerfreundlichen Besucherleitsystems werden unterbreitet

 


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