2002 - Das Konfliktfeld Erholungsnutzung - Naturschutz in Nationalparken und Biosphärenreservaten

 

Bibliothek 1388
Verfasser Ziener, K,
Titel Das Konfliktfeld Erholungsnutzung - Naturschutz in Nationalparken und Biosphärenreservaten
Umfang 182 S. + 37 S. Anhang
Reihe Habilitationsschrift
Hochschule Universität Potsdam
Studiengang  
Lehrstuhl/Betreuer  
Jahr 2002
Zielsetzung Die Arbeit beschäftigt sich mit Konflikten zwischen Erholungsnutzen und Naturschutz in Nationalparken und Biosphärenreservaten. Ziel ist eine Modellierung des Konfliktfelds mit gleichzeitiger Integration verschiedener Perspektiven der Konfliktanalyse.
Im Zuge der Nutzbarmachung der gewonnenen Erkenntnisse sollen Eckpunkte einer regionalen Konfliktstrategie für Schutzgebietsverwaltungen formuliert werden.
Inhalt Aufgrund der Komplexität des Forschungsgegenstands wird eine inhaltliche Konzentration auf vier zentrale Fragestellungen unternommen.
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            Welche Möglichkeiten haben die Schutzgebietsverwaltungen, Konflikte zwischen Erholungsnutzung und Naturschutz im Hinblick auf Ausgestaltung des Nationalparks bzw. Biosphärenreservats zu handhaben
        2. Durch welche allgemeinen Tendenzen und regionalen Spezifika ist das Konfliktfeld Erholungsnutzung - Naturschutz in den untersuchten Regionen charakterisiert?
      2. Welche Typen von Konflikten konstituieren das Konfliktfeld Erholungsnutzung - Naturschutz?
    2. Inwieweit entstehen aus raumstrukturellen Konfliktpotenzialen tatsächlich Konflikte und welchen Beitrag leisten diese zum Abbau des Konfliktpotenzials
Ergebnisse Die sozioökonomische und soziokulturelle Entwicklung, die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Organisationsstrukturen sind so unterschiedlich, dass sich das Konfliktfeld Tourismus - Naturschutz in jeder Region spezifisch ausprägt

Eckpunkte für eine Konfliktstrategie Nationalpark- und Biosphärenreservatsverwaltungen:
  1. Raumstrukturelle Konfliktpotenziale frühzeitig erkennen, um durch gezielte Maßnahmen Konflikte zu vermeiden bzw. zu begrenzen (Konfliktprävention)
  2. Die Regel der Konfliktvermeidung und Bewältigung berücksichtigen (Konfliktaustragung)
  3. Die unterschiedlichen Konfliktsituationen analysieren und adäquate Konfliktbewältigungsstrategien und -maßnahmen entwickeln. (Konflikttypen)
  4. Konflikte nicht isoliert sondern im Kontext zu vorhergehenden oder parallel ablaufenden Konflikten betrachten (Wirkungsbeziehungen)
  5. Aktiv bei der Entwicklung übergreifender Konzepte mitwirken und über eine kontinuierliche und differenzierte Öffentlichkeitsarbeit in der Region präsent sein (übergreifende raumbezogene Konzepte)  

 


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