2001 - Nachhaltige Entwicklung von Gewerbegebieten im Biosphärenreservat Rhön


Bibliothek 1336; CD; digitale Bibliothek Bayern
Verfasser Hoppe, Bernadett
Titel Nachhaltige Entwicklung von Gewerbegebieten im Biosphärenreservat Rhön - Beispielhafte Darstellung für die thüringische Rhön und das ökologische Gewerbegebiet Kaltensundheim
Umfang 131 S.
Reihe Diplomarbeit
Hochschule Universität Hannover; Institut für Landesplanung und Raumforschung
Studiengang Landschaftsarchitektur und Umweltentwicklung
Lehrstuhl/Betreuer Dr. Helga Kanning, Dipl.-Ing. Anette Lang
Jahr 2001
Zielsetzung Die Rhön ist eine strukturschwache Region, die gewerbliche und industrielle Entwicklung ist weniger stark ausgeprägt. Der große Nachholbedarf äußert sich u.a. in der Ausweisung von Gewerbe- und Industriegebieten und befindet sich in Konflikt mit dem Schutz von Natur und Landschaft. Durch den schonenden Umgang mit den vorhandenen Ressourcen im Biosphärenreservat und einer an den Potentialen der Rhön orientierten Entwicklung der Gewerbegebiete soll versucht werden eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung anzustoßen, die dazu beiträgt, die Kulturlandschaft Rhön in ihrer Formenvielfalt zu erhalten. Am Beispiel des 'Ökologischen Gewerbegebiets' Kaltensundheim sollen Empfehlungen zur nachhaltigen Gewerbeflächengestaltung im Biosphärenreservat Rhön formuliert werden.
Inhalt - Nachhaltige Gewerbeflächenentwicklung: Ziele und Kriterien, Beispiele - Biosphärenreservate:
  • Ziele und Aufgaben im allgemeinen und im Hinblick auf eine wirtschaftliche Entwicklung
- Die thüringische Rhön
  • Das Biosphärenreservat Rhön
  • Planerische Vorgaben
  • Entwicklung und Nutzung des Raumes, wirtschaftliche Entwicklung
- Nachhaltige Gewerbegebietsentwicklung im Biosphärenreservat thüringische Rhön
  • Verknüpfung rhönspezifischer und nachhaltiger Ziele und Kriterien
  • Prüfung an dem Fallbeispiel des 'Ökologischen Gewerbegebiets' Kaltensundheim
  • Empfehlungen zur nachhaltigen Gewerbeflächengestaltung im Biosphärenreservat Rhön
Ergebnisse
  • Unterstützung einer nachhaltigen Gewerbegebietsentwicklung sollte von zentraler Stelle aus erfolgen, um optimale Abstimmung zwischen Gewerbegebieten zu erreichen und gegenseitige Konkurrenzdenken der Gemeinden abzubauen, z.Zt. ARGE Rhön geeignet, Verknüpfung mit den Initiativen der Arbeitskreise zum Projekt ‚Regionen der Zukunft'
  • Hauptaufgabe: Management der regionalen Stoff- und Energieströme. Dazu genaue Informationen der einzelnen Unternehmen und landwirtschaftlichen Betrieben als Lieferanten von nachwachsenden Rohstoffen in Datenbank erfassen und vernetzen
  • Weitere Aufgabe: optimale Auslastung von Gütertransporten durch Fahrgemeinschaften zwischen KMU innerhalb eines Gewerbegebietes für Zeit- und Energieersparnis
  • Langfristig sollten alle Gewerbegebiete im Biosphärenreservat Rhön sich nachhaltig ausrichten, das Gewerbegebiet in Kaltensundheim Beispiel dafür, es muss seine Erfahrungen auf Informationsveranstaltungen an andere Gemeinden weitergeben. Bei Planung und Erweiterung sollte von Beginn an die nachhaltige Ausrichtung beachtet werden
  • Fördermöglichkeiten des Biosphärenreservats finden



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