2001 - Die Regionalvermarktung des Rhönschafs im Biosphärenreservat Rhön


Bibliothek 1669
Verfasser Sabine Niedermeyer und Melanie Stief
Titel Die Regionalvermarktung des Rhönschafs im Biosphärenreservat Rhön (Konzept - Analyse - Impulse)
Umfang 192 S. + Anhang
Reihe Diplomarbeit
Hochschule Fachhochschule Weihenstephan
Studiengang Landschaftsarchitektur
Lehrstuhl/Betreuer Prof. Dr. Holger Beiersdorf
Jahr 2001
Zielsetzung Untersuchung eines etablierten Regionalvermarktungskonzepts - Aufzeigen von vorhandenen Strukturen, Stärken - Schwächenanalyse und Darstellung des Gesamtkonzeptes
Inhalt
  • Allgemeine marketingpolitische Fragestellungen
  • Regionale Vermarktungssysteme - Regionalinitiativen, Organisationsformen
  • Einführung in die Schafhaltung - das Rhönschaf
  • Analyse des Regionalvermarktungskonzepts (Stärken - Schwächen - Analyse)
  • Rentabilitätsberechnung der Rhönschafhaltung anhand eines einzelnen repräsentativen Schäfereibetriebs
  • Anhang: Schaubilder, Vereinssatzung, Patenschaf-Urkunde, Gestaltungsvorschläge "Rhönschaflogo"
Ergebnisse
  • Bei dem untersuchten Regionalvermarktungskonzept des Rhönschafs im Biosphärenreservat Rhön handelt es sich um eine Konzeption, die durch verschiedenste Projekte einen Vorbildcharakter für andere Initiativen dieser Art ausüben kann
  • Die Lage des Biosphärenreservats im Dreiländereck Bayern, Hessen und Thüringen wirkt sich durch die unterschiedlichen Strukturen und die verbesserungswürdige länderübergreifende Zusammenarbeit noch negativ auf die Vermarktung aus
  • Es besteht noch ein großes Entwicklungspotential im Bereich des Tourismus hinsichtlich der Vermarktung des Rhönschafs als Sympathieträger für die Region (Schafe als "Aushängeschild" der Rhön)
  • Touristische Angebote rund ums Rhönschaf werden gut angenommen
  • Zertifizierung der Rhönschafprodukte durch ein einheitliches Qualitäts- und Herkunftszeichen wäre wünschenswert
  • Zusammenschluss aller Akteure der Rhönschafvermarktung in einer gemeinsamen länderübergreifenden Organisationsform notwendig, um gemeinsame Ziele schneller und effektiver zu erreichen
  • Als große Schwäche des Konzeptes stellte sich die fehlende Organisationsform heraus, die alle Kräfte bündelt, und so das Gelingen eines Projektes viel wahrscheinlicher werden lässt
  • Unabhängigkeit von staatlichen Förderprogrammen ist wichtig - Aufspüren neuer Geldquellen und Optimierung der Vermarktung notwendig



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