2000 - Kulturlandschaftswahrnehmung und Konsumentenbewusstsein in der Rhön


Bibliothek 394
Verfasser Iida, Kyoko
Titel Kulturlandschaftswahrnehmung und Konsumentenbewusstsein in der Rhön
Umfang 231 S.
Reihe Diplomarbeit
Hochschule Gesamthochschule Kassel
Studiengang Nachhaltige Regionalentwicklung
Lehrstuhl/Betreuer Prof. Dr. Onno Poppinga; Prof. Dr. Detlev Ipsen
Jahr 2000
Zielsetzung
  • Überprüfung der Hypothesen, die die vom Biosphärenreservat ausgehende Strategie der Information der Menschen über die Qualität der regionalen Produkte aufbauen
  • Das Bewusstsein des Zusammenhangs zwischen Gastronomie, Landwirtschaft und dem Erhalt der Kulturlandschaft bei den Gästen sowie den Gastwirten wird hinterfragt
Inhalt
  • Methode der Untersuchung
  • Das Konzept des Biosphärenreservates Rhön
  • Die Landwirtschaft in der Rhön
  • Die Formen der Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Gastwirten
  • Regionalküche und Regionalprodukte durch Zusammenarbeit zwischen Gast- und Landwirten der Rhön
  • Wahrnehmung der regional produzierten Lebensmittel durch die Gäste in den Gastronomien
  • Wahrnehmung der Landschaft der Rhön durch die Gäste in den Gastronomien
Ergebnisse
  • Die Gäste haben bei der Frage nach dem typischen Landschaftsbild verschiedene Bilder vor Augen, meist sind es jedoch Kulturlandschaften mit landwirtschaftlicher Nutzung
  • Die Zusammenarbeit zwischen Gastronomen und Landwirten ist in den letzten Jahren voran gekommen
  • Die befragten Gastwirte haben ihre Küche um regionale Produkte erweitert
  • Das Ziel der Kooperation ist unter den Gästen nicht hinreichend bekannt
  • Die Gäste stehen zwar industrieller Landwirtschaft skeptisch gegenüber, aber sind entweder nicht bereit entsprechende Preise für Lebensmittel aus kleinen Betrieben zu zahlen oder wissen nicht um deren Produktionskosten
  • Bei einem Großteil der Gäste stellt der Erhalt der Kulturlandschaft keinen primären Grund bei der Auswahl von regionalem Essen dar
  • Es herrscht die Ansicht vor, die Rhön sei ein reines Weideland
  • Von den Gastwirten erfolgt meist eine Argumentation mit der regionalen Wertschöpfung und nicht mit ökologischen Auswirkungen, wenn es um Gründe für Bezug von regionalen Lebensmitteln geht
  • Viele Gäste setzen Kulturlandschaft mit Natur gleich und wissen gar nicht um deren Aufwand, der zum Erhalt nötig ist



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