2000 - Naturschutzfachliche Planungen und die Erfassung der Hemerobie am Beispiel der Buchenwälder


Bibliothek 1167
Verfasser Werner, Marco
Titel Naturschutzfachliche Planungen und die Erfassung der Hemerobie am Beispiel der Buchenwälder im Biosphärenreservat Rhön
Umfang 105 S.
Reihe Diplomarbeit
Hochschule Universität Bayreuth
Studiengang Biogeographie
Lehrstuhl/Betreuer Prof. Dr. Klaus Müller-Hohenstein; Ulrich Sukopp
Jahr 2000
Zielsetzung Untersuchung der Kernzonen im Biosphärenreservat Rhön auf ihre Funktionalität
Inhalt
  • Das Untersuchungsgebiet
  • Kurze Charakterisierung der untersuchten Kernzonen
  • Einführung in das Hemerobiekonzept
  • Material und Methoden
  • Ergebnisse
  • Analyse der räumlichen Verteilung der Hemerobiewerte in Kernzonen in Abhängigkeit von ihrer Größe und Form
  • Erstellung einer Karte mit potentiellen Erweiterungsflächen zu den bestehenden Kernzonen im Biosphärenreservat Rhön mit ArcView
Ergebnisse
  • - Alle betrachteten Kernzonen sind vom Menschen nur gering beeinflusst
  • Die Kernzone Steinkopf zeigt urwaldähnliche Züge
  • Die Kernzone Elsbach weist anthropogene Störungen durch dichtes Wegenetz und Holznutzung auf
  • Diese Kernzone kann ihre Aufgaben zwar noch erfüllen, jedoch müssen die Einflüsse zur Erlangung des Idealzustandes verringert werden
  • In den meisten Kernzonen kann man die anthropogene Nutzung noch erkennen, da sie erst vor 10 Jahren unter Schutz gestellt wurden
  • Indirekte Beeinträchtigung der Kernzonen findet durch Immissionen von Stickstoffoxiden und sauren Regen
  • Zur Schaffung von anthropogen unbeeinflussten Gebieten müssen in der Politik die Rahmenbedingungen zur Emissionsminderung geschaffen werden
  • Die Stärke der Randzonenbeeinflussung steht in starkem Zusammenhang mit Größe und Form der Kernzonen; daher sollte bei der Ausweisung auf eine Mindestgröße von 20 ha und eine kompakte Form geachtet werden
  • Der Anteil der Kernzonen im BR Rhön könnte mit der Einbeziehung unterrepräsentierter Standortskomplexe auf 7% gesteigert werden
  • Eine Vergrößerung der Kernzonenfläche ist nötig,
    - um die Forderungen der UNESCO zu erfüllen (min. 3% Kernzone)
    - um die Naturschutzziele (nach BNatSchG) nicht durch Isolationseffekte zu gefährden
    - um alle für die Rhön typischen Standortskomplexe unter Schutz zu stellen (FFH-Richtlinie)



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