1999 - Die Bedeutung alter Haustierrassen unter besonderer Berücksichtigung des Rhönschafes im BR


Bibliothek 1238
Verfasser Schneider, Isabell
Titel Die Bedeutung alter Haustierrassen unter besonderer Berücksichtigung des Rhönschafes im Biosphärenreservat Rhön
Umfang 91 S.
Reihe Diplomarbeit
Hochschule FH Nürtingen
Studiengang Landwirtschaft
Lehrstuhl/Betreuer Prof. Dr. sc. agr. Stanislaus von Korn
Jahr 1999
Zielsetzung Bedeutung alter Landrassen generell und am Beispiel des Rhönschafes im Biosphärenreservat Rhön aufzeigen
Inhalt
  • Überblick über gefährdete Nutztierrassen
  • Gründe für (ökologische, ethische) und gegen (wirtschaftliche) eine Erhaltung alter Landrassen
  • Internationale und nationale Organisationen zum Schutz gefährdeter Haustierrassen
  • Biotechnologische, finanzielle und organisatorische (Patenschaften, Haustierparks, Vermarktungskonzepte, Landschaftspflegeprojekte) Maßnahmen zur Erhaltung; Methoden der In-situ- und Ex-situ-Konservierung
  • Bedeutung alter Landrassen für die Erhaltung von Kulturlandschaften anhand des Biosphärenreservats Rhön
  • Schriftliche Befragung von Schafhaltern
Ergebnisse
  • IIn der Rhön gibt es Koppelschafhalter, Koppel- und Hüteschafhalter, Hüteschafhaltung und Wanderschafhaltung (nur 3 der 59)
  • Durchschnittliche Fläche: 28,6 ha
  • Tradition und Verbundenheit, Überzeugung von Qualitäten des Rhönschafs wichtige Gründe für die Auswahl der Schafrasse
  • Fördermaßnahmen und speziell die Rasseprämie sind (für den Ausgleich der Minderleistung durch die landespflegerisch bedingte Eignung) unerlässlich, um den Bestand des Rhönschafes zu sichern, da 35 von 59 dann ihre Haltung ändern würden (Verringerung der Bestände, generelle Abschaffung, Ausweichen auf andere Rassen, Einkreuzen)
  • 45 von 59 Befragten vermarkten ihre Schafe selbst, wünschen sich aber eine bessere Vermarktung und bessere Preise.
  • Weniger andere Einkommensquellen als erwartet, wie in einem Landschaftspflegevertrag zu stehen
  • Vorschläge: Gründung von Vermarktungs- und Beweidungskooperativen
  • Umsetzung des Rahmenkonzeptes noch nicht zur Befriedigung aller Beteiligten, aber Einbindung einer alten Haustierrasse als Träger einer Kulturlandschaft in eine naturnahe Landwirtschaft offensichtlich möglich



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