1998 - Aufbereitung und Auswertung bayerischer Tierartendaten


Bibliothek 1019; CD und digit. Bibl. Bay.
Verfasser Altmoos, Michael (Dipl. Biol.); Eckstein, Reinhard (Dipl. Biol.)
Titel Aufbereitung und Auswertung bayerischer Tierartendaten für ein länderübergreifendes Vorgehen im zoologischen Artenschutz im Biosphärenreservat Rhön, Teil 1
Umfang 85 + 65 + ca. 80 + ca. 150 + ca. 30
Reihe Werkvertrag
Auftraggeber Regierung von Unterfranken, Bayerische Verwaltungsstelle Biosphärenreservat Rhön
Auftragnehmer Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. (HGON)
Betreuer Karl-Heinz Kolb (Dipl.-Biol.), Bayerische Verwaltungsstelle Biosphärenreservat Rhön, Oberelsbach
Jahr 1998
Zielsetzung
  • Erarbeiten einer Datenbank zum Vorkommen von Tierarten
  • Zusammenschau und Aktualisierung der bestehenden Daten des Arten- und Biotopschutzprogrammes Bayern (ABSP) und anderer bestehenden Gutachten
  • Ableitung von bayerischen Schwerpunkträumen und Rahmenkonzepten für zoologischen Artenschutz
  • Einfügen in länderübergreifendes Gesamtvorhaben zum zoologischen Artenschutz anhand eines bestehendes Zielartenkonzeptes für das gesamte Biosphärenreservat Rhön für den bayrischen Teil des Biosphärenreservats Rhön
Inhalt
  • Zusammenfassung
  • Tierartendatenbank
  • aktuelle Literaturdatenbank
  • Kartensatz zum Vorkommen von Zielarten
  • Erläuterung der Aufgaben, Methoden, Ergebnisse
Ergebnisse
  • Übersichtsauswertung: für jede Zielart werden die wichtigsten Vorrangräume, die Rahmenmaßnahmen und die Verantwortung des bayerischen Teilraumes benannt
  • Bes. wichtig ist im bay. Teilraum der Schutz der Zielarten Birkhuhn, Raubwürger, Wachtelkönig, die Tagfalter Parnassius mnemosyne, Boloria auqilonaris und Glaucopsyche alexis, sowie die Heuschrecke Psophus stridulus, sie haben im bay. Teilraum Vorkommensschwerpunkte, für alle weiteren Zielarten Mitverantwortung. Kernräume: Lange Rhön, Truppenübungsplatz Wildflecken, Halboffenlandschaften um Bischofsheim
  • Schutzmaßnahmen zum Schwarzstorch, Halboffenländern und Fließgewässer samt Auensysteme stellen grundsätzliche Lebensqualität sicher, sollen vorrangig umgesetzt werden
  • Spezielle Lebensraumpflegemaßnahmen für Zielarten beigeordnet
  • Zukünftig mehr flächenrepräsentative Erfassungen aller Zielarten (bzw. ausgewählter Artengruppen), ihrer regionalen Habitatsansprüche und erfolgversprechender Flächenschutzmaßnahmen für gesamtes Biosphärenreservat erforderlich, nicht nur in Hochlagen



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