1998 - Kalkmagerrasen der Rhön


Bibliothek 1295
Verfasser Lange, Ute
Titel Kalkmagerrasen der Rhön. Geobotanische Untersuchungen als Grundlage für eine länderübergreifende Naturschutzarbeit.
Umfang 172 S. + 11 S. Anhang
Reihe Dissertation
Hochschule Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Studiengang  
Lehrstuhl/Betreuer  
Jahr 1998
Zielsetzung Untersuchung von Kalkmagerrasen der Rhön mit pflanzensoziologischen Methoden
Inhalt
  • Dokumentation der gegenwärtig vorhandenen Ausbildungen der Gentiano-Koelerietum pyramidatae KNAPP 42, der verschiedenen sukzessionsbedingten Entwicklungsstadien, der Höhenverteilung, der regionalen und lokalen Differenzierung sowie Gliederung bezüglich des Ost-West Gradienten
  • Darstellung von Verbreitungsmustern pflanzengeographisch bemerkenswerter Arten
  • Beschreibung standort- und vegetationsgeschichtlich bedingter Gesellschaftsausprägungen
  • Die Schutzwürdigkeit der Rhöner Kalkmagerrasen aus der Sicht der Botanik wird aufgezeigt und versucht eine Basis für anstehende Entscheidungen und Vorschläge dieser zu geben.
Ergebnisse
  • Das Ziel von Naturschutz und Landschaftspflege muss es sein, dem Arten- und Biotopschwund - hier speziell Kalkmagerrasen- entgegen zu wirken
  • Die meisten während der Feldarbeit aufgenommenen Bestände gehören dem Gentiano-Koelerietum pyramidatae KNAPP 42 an.
  • In deutlicher Abhängigkeit von Relief , Exposition und Klima sind verschiedene Gesellschaftsausprägungen anzutreffen (Gentiano-Koelerietum linetosum tenuifolii, G.- K. seslerietosum, G.-K. cladonietosum, G.-K. parnassietosum, G.-K. agrostietosum, G.-K. gymnadenietosum).
  • Eine großflächige Aufteilung des Untersuchungsgebietes in einen östlichen, eher kontinental und einen westlichen, eher atlantisch geprägten Bereich mit charakteristischen Gesellschaftsausprägungen wurde unternommen.
  • Von rund 325 auf den Kalkmagerwiesen der Rhön nachgewiesenen Pflanzen konnten 80 bestandsgefährdete und seltene Arten sowie 15 gefährdete Kryptogamen registriert werden.
  • In die Diskussion und Interpretation der Ergebnisse werden neben Literatur auch Aspekte des Naturschutzes und der Landschaftspflege mit einbezogen. Mit Hilfe des Datenmaterials sieht die Autorin die Möglichkeit, Ziele und Strategien für die regionale Schutzarbeit abzuleiten.



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