1998 - Landnutzungsentwicklung und Landschaftspflege im Biosphärenreservat Rhön

 

Bibliothek 561
Verfasser Busch, Anke
Titel Landnutzungsentwicklung und Landschaftspflege im Biosphärenreservat Rhön am Beispiel von sechs Dörfern in Hessen, Bayern und Thüringen
Umfang 95 Seiten, 7 Abbildungen (Karten und Fotographien), 13 Tabellen
Anhang: u.a. Auszug aus den Aufnahmebögen der Landnutzungskartierung - Landnutzungskarten - Luftbilder
Reihe Diplomarbeit
Hochschule Georg-August-Universität Göttingen
Studiengang Geographie
Lehrstuhl/Betreuer
Jahr 1998
Zielsetzung Analyse der Entwicklung und der derzeitigen Struktur der Landnutzung in den sechs Untersuchungsdörfern Elters, Melperts, Ginolfs, Sondernau, Birx und Roßdorf als Ausgangsbasis für weitere im Rahmen des EQULFA-Projekts zu bearbeitende Fragestellungen
Inhalt Theoretische Teil (Einführung):
Landwirtschaft im Wandel
Darstellung von Gesamtsituation/ Bedeutungswandel der Landwirtschaft
Regionalisierung und nachhaltige Entwicklung in der Rhön
Nachhaltigkeit - Konzept des Biosphärenreservates
Untersuchungsgebiet
Geschichte - Naturraum - Geologie - Klima - Vegetation - Schutzgebiete

Praktischer Teil:
Untersuchung zur Landnutzung in den ausgewählten Dörfern
  • Kartierung der aktuellen Nutzungsformen auf Gemarkungsebene (M 1: 5.000 bzw. 10.000)

  • Tendenzen der Landnutzungsentwicklung in den Untersuchungsdörfern (Luftbilderninterpretation, Daten- und Literaturauswertung, Interviews)

  • Vergleich der Untersuchungsergebnisse Diskussion der Ergebnisse

  • Unterschiede der Landnutzungssysteme

  • Bewertung vor dem Hintergrund nachhaltiger Entwicklung im Biosphärenreservat

  • Schlußfolgerungen

Ergebnisse
  • Die Einbindung der Landwirtschaft in das Konzept des Biosphärenreservates ist in der Pflegezone höher als in der Entwicklungszone.

  • Die Bereitschaft der Landwirte, betrieblich neue Wege zu gehen, steigt vor allem in den von großen strukturellen Problemen gekennzeichneten Dörfern.

  • Die Landwirtschaft in der bayerischen und hessischen Rhön weist vergleich-bare Strukturen und Probleme auf. Das Konzept des Biosphärenreservats kann hier eine Überlebenschance bieten.

  • Das Bild der Rhön als Urlaubsziel und "ökologische Modellregion" wird durch die traditionelle, kleinbäuerliche Landwirtschaft geprägt.

  • Die Landwirtschaft in Thüringen weist gute strukturelle Voraussetzungen für eine rentable Extensivlandwirtschaft auf.

  • Das Vorhandensein einzelner Musterbetriebe in den Dörfern darf nicht überbewertet werden. Eine wichtige Funktion ist die Darstellung des Konzeptes nach außen.

 


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