1998 - Die Agenda 21 als Chance für ländliche Regionalentwicklung im Biosphärenreservat Rhön


Bibliothek 592
Verfasser Steinmetz, Elke
Titel Die Agenda 21 als Chance für ländliche Regionalentwicklung im Biosphärenreservat Rhön
(Wissenschaftliche Zulassungsarbeit zum ersten Staatsexamen)
Umfang 129 S.
Reihe Zulassungsarbeit
Hochschule Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Studiengang Geographie
Lehrstuhl/Betreuer Prof. Dr. G. Kohlhepp
Jahr 1998
Zielsetzung
  • Wege aufzeigen, wie man die Rhön erhalten und nachhaltig entwickeln kann

  • Vergleich zweier Konzepte: das Biosphärenreservats-Konzept und die Orientierung kommunaler Entwicklung am Handlungsleitfaden der Agenda 21

Inhalt
  • Internationale umweltpolitische Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Konzepten

  • Programm Man & Biosphere der UNESCO

  • Agenda 21 als Ergebnis und Basis einer neuen Umweltpolitik

  • Vergleich der Konzepte

  • Biosphärenreservat Rhön (Naturraum, Kulturraum, ...)

  • Regionalentwicklung im Biosphärenreservat Rhön

  • Projekt "Modellhafte Umsetzung des Rahmenkonzeptes durch eine Gemeinde im Biosphärenreservat Rhön" in Hausen

  • Umsetzung der Agenda 21 in Rhöner Gemeinden

Ergebnisse
  • Hausen sollte Modellagenda für Rhöner Gemeinden erstellen (Rahmenkonzept soll in ökologischen und ökonomischen Fragestellungen als Orientierung dienen)

  • Großer Anteil der Bevölkerung sieht in zwei Kernelementen der Agenda 21, die langfristige Auslegung und der globale Aspekt, Chancen

  • Einbeziehung der Verwaltungsstelle und der Vereine

  • "Lebensraumzufriedenheit" der Bevölkerung im ländlichen Raum ist wichtig

  • Rolle der Kommunen ist zu stärken und intensiver einzubeziehen

  • Erstellung eines Leitbildes für Hausen, daß durch breiten Konsens unterstützt wird

  • Dadurch Kontrolle und Orientierung der weiteren Schritte

  • Forum in Hausen, um effektiver zu arbeiten (aus Arbeitsgruppen, Gemeinderat und Interessierte)

  • Ergebnisse sollen veröffentlicht werden, z.B. im Gemeindeblatt

  • "Akzeptanz durch neues Regionalbewußtsein"

  • sehr wichtig ist Kommunikation zwischen Bevölkerung und Verwaltungsstelle (beiderseitiger Nutzen)

  • stärkere Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen (Arbeitsmöglichkeiten, unterschiedliche Vorstellungen von der Gestaltung des Lebens in der Gemeinde)

  • Bürger haben Expertenwissen in Bezug auf die Entwicklung der Region

  • Umweltbildung v.a. auch einheimischer Jugendlicher

  • Beide Konzepte (Man & Biosphere Programm und Agenda 21) ergänzen sich

  • Biosphärenreservat weg vom Image als nur Natur- und Landschaftsschützer, sondern auch nachhaltige Regionalentwicklung



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