1998 - Der Einsatz regionaler landwirtschaftlicher Produkte in der Gastronomie

 

Bibliothek 1314
Verfasser Schaafhausen, Ruth
Titel Der Einsatz regionaler landwirtschaftlicher Produkte in der Gastronomie - Ein Baustein der nachhaltigen Regionalentwicklung im ländlichen Raum
Umfang 114 S.
Reihe Diplomarbeit
Hochschule Universität Hannover
Studiengang Landschaftspflege und Naturschutz; Landesplanung und Raumforschung
Lehrstuhl/Betreuer Prof. Dr.-Ing. Christina von Haaren; Dipl-Ing. Wolfgang Roggendorf
Jahr 1998
Zielsetzung
  • Wie kann eine Regionalvermarktung aufgebaut werden, die zugleich die bäuerliche Landwirtschaft und die von ihr geschaffene Kulturlandschaft sowie Strukturen in der regionalen Ernährungswirtschaft erhält und mit Hilfe der regionalen Gastronomie ein attraktives Angebot für die heimische Bevölkerung und den Fremdenverkehr schafft?
  • Inwiefern leisten Projekte des regionalen Wareneinsatzes landwirtschaftlicher Produkte in der Gastronomie einen Beitrag zur nachhaltigen Regionalentwicklung?
Inhalt
  • Die Grundprinzipien nachhaltiger Entwicklung
  • Von der eigenständigen zur nachhaltigen Regionalentwicklung
  • Nachhaltige Regionalentwicklung des ländlichen Raums unter den Aspekten Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft und Tourismus
  • Die Akteure der Regionalvermarktung beim Einsatz landwirtschaftlicher Produkte in der Gastronomie
  • Beschreibung und Vergleich der Projektbeispiele "Rhöner Charme", "Aus der Rhön für die Rhön", "Eichsfeld pur", "Kulinarischer Herbst an Lahn, Ohm und Dill"
  • unter dem Aspekt der Landwirtschaft und der Gastronomie;
  • von der Direktvermarktung zur Regionalvermarktung - Einbeziehung des regionalen nahrungsmittelverarbeitenden Handwerks;
  • Rahmenbedingungen und Organisationsstrukturen
  • Prüfsteine für Konzepte des Einsatzes regionaler landwirtschaftlicher Produkte in der Gastronomie
  • Bewertung der Projektbeispiele aus Sicht einer nachhaltigen Regionalentwicklung
Ergebnisse
  • Wichtigster Ausgangspunkt für den Aufbau von Initiativen Motivation, entscheidend für langfristiges Bestehen: Bildung von horizontalen und vertikalen Kooperationsformen
  • Für die Landwirtschaft ist die Vermarktung an die Gastronomie für die Erhöhung des Bekanntheitsgrades ihrer Produkte wichtiger als der direkte Umsatz
  • Das nahrungsmittelverarbeitende Handwerk spielt in den Projekten eine untergeordnete Rolle, da die Strukturen hofeigener Verarbeitung und Direktvermarktung größtenteils gut ausgebaut sind. Einer Einbeziehung steht die zunehmende Unüberschaubarkeit des Produktweges und damit die Erfordernis von Kontrollen entgegen
  • Für die Gastronomie stellt der regionale Wareneinsatz eine Möglichkeit der Profilierung dar, die bezug nimmt auf das verstärkte Interesse der Gäste an regionale Spezialitäten mit nachvollziehbarer Herkunft und besonderer Qualität
  • Kooperationsformen zwischen den Betrieben erhöhen die Außenwirkung und damit die Chancen für die touristische Vermarktung
  • Erarbeitung von Prüfsteinen, die bei Initiierung und Durchführung weiterer Initiativen Beachtung finden können
  • Vermarktung regionaler Produkte an Gastronomie wichtiger Baustein zur nachhaltigen Regionalentwicklung, mitunter stoßen Projekte weitere an

 


Zurück zur Übersicht

Unsere Sponsoren

Weitere Sponsoren