1997 - Rhöner Streuobstprojekt


Bibliothek 426
Verfasser Zöll, Wilfried
Titel Rhöner Streuobstprojekt - Abschlussbericht April 97
Umfang 47 S.
Reihe Bericht
Hochschule  
Studiengang  
Lehrstuhl/Betreuer  
Jahr 1997
Zielsetzung
  • Erfassung des Obstartenbestandes
  • Obstsortenbestimmung in den Streuobstbeständen der Rhön
  • Aufklärung und Beratung der Bevölkerung
  • Beurteilung des Pflegezustandes
  • Ermittlung regionaler Obstsorten und gezielte Vermehrung
Inhalt
  • Aufgabenstellung
  • Methodik der Sortenbestimmung
  • Gesamtbeurteilung der Streuobstbestände in der Rhön
  • Ergebnisse der Sortenbestimmung
  • Schlussfolgerung für Streuobst in der Rhön
  • Tabellen zur Auswertung der Rhöner Streuobstkartierung 1996
Ergebnisse
  • Der Streuobstanbau sollte sich aufgrund der natürlichen Bedingungen auf den Apfel konzentrieren
  • Andere Hauptobstarten bilden nur eine Ergänzung, in erster Linie zur Selbstversorgung
  • Die beiden weit verbreiteten Pflaumen-Sorten "Hauszwetsche" und "Wangenheim" sollten als Vorbeugung gegen die Scharka-Virose nach und nach durch scharka-tolerante Sorten ersetzt werden
  • Die wärmeliebenden Birnen sollten an günstigen Stellen wie Südhängen oder in Gebäudenähe aufgestellt werden, um kleinklimatische Vorteile zu nutzen
  • Besonders robuste Birnbäume sollten als "Landschaftsbäume" gepflanzt werden, da sie ein weit höheres Alter als Apfelbäume erreichen
  • An wärmeren Standorten bis ca. 400 m Höhenlage mit gut durchlüfteten lehmigen Böden können auch Süßkirschen angebaut werden, um die Angebotssaison durch verzögerte Reife zu verlängern
  • Walnüsse können an günstigen Standorten als Haus- oder Hofbäume Verwendung finden
  • Es wurden ca. 170 Apfel-, über 30 Birnen-, und 12 Pflaumen-Sorten im Gebiet der Rhön bestimmt



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