1997 - Floristische und ökologische Feinstrukturen bodensaurer Magerrasen


Bibliothek 433
Verfasser Jentsch, Anke Veronika
Titel Floristische und ökologische Feinstrukturen bodensaurer Magerrasen
Untersuchungen an extensiv beweideten Hutungen im Biosphärenreservat Rhön
Umfang 125 Seiten, 51 Abbildungen (Karten, Diagramme, Luftbilder, Fotographien),6 Beilagen (Vegetationstabellen)
Reihe Diplomarbeit
Hochschule Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Studiengang  
Lehrstuhl/Betreuer Institut für Botanik und Pharmazeutische Biologie, Arbeitsgruppe Geobotanik
Prof. Dr. Werner Nezadal
Jahr 1997
Zielsetzung Repräsentative Momentaufnahme von Ökotypen verschieden ausgeprägter Standorte in räumlicher Folge - entlang von Gradienten zunehmender Verbuschung - als Grundlage einer naturschutzfachlichen Bewertung verschiedener Verbuschungsstadien.
Inhalt Einleitung
Ökologische Bedeutung von Extensivweiden - Nutzungsbedingter Ökosystemtyp in langsamer Sukzession - Strukturvielfalt als Grundlage faunistischer Ein-nischung - Wissenschaftliche Bedeutung und praktische Umsetzung
Untersuchungsgebiet
Naturraum/ Landschaftsstruktur - Geologie/ Geomorphologie - Böden - Klima - Historische und aktuelle Nutzung - Potentielle natürliche Vegetation - Reale Vegetation
Beschreibung der bearbeiteten Hutungen Seifertser, Thaidener und Mathesberger Hute
Methode der Datenerhebung
(140 Aufnahmeflächen, Vegetationsperiode 1996) Auswahl der Hutungen - Erhebung der floristischen Daten - Ermittlung der ökologischen Daten
Analyse des Datensatzes
Grundlagen multivariater Analysen - Vorbereitung des Datensatzes - Ergründung des Datensatzes - Manuelle Redigierung der Vegetationstabellen
Darstellung und Interpretation der Ergebnisse
Eigenschaften des Datensatzes - Klassifikation - Beschreibung der Pflanzengemeinschaften - Standortgradienten der Untersuchungsflächen - Antwortmodell der Vegetation
Diskussion
Methoden - Bewertung der Ergebnisse
Naturschutz
Grundsätzliche Vorstellungen im Biosphärenreservat Rhön - Hinweise zu Gefährdung und Pflege von Extensivweiden
Ergebnisse
  • Zunehmende Verbuschung bei abnehmender Bodenmächtigkeit
  • Vielfalt der Ausprägungen der floristischen Gradienten entsprechend der Amplituden der Bodenmächtigkeitswerte auf diesen Flächen
  • Trotz unterschiedlicher Artenzusammensetzung sind ähnliche räumliche Abläufe und Veränderungen ökologischer Typen zu beobachten.
  • Die Struktur-, Standort- und Nischenvielfalt ist in den flachgründigen, verbuschten Bereichen am höchsten.
  • Die Ergebnisse sind nicht hinreichend abgesichert und daher nur bedingt übertragbar



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