1997 - Die Holzschnitzkunst in der bayerischen Rhön


Bibliothek 441
Verfasser Walter, Marion
Titel Die Holzschnitzkunst in der bayerischen Rhön - momentane wirtschaftliche Situation und mögliche zukünftige Veränderungen
Umfang 61 Seiten, 17 Abbildungen (Karte, Diagramme, Schemata), 10 Tabellen
Anhang: Fragebögen
Reihe Facharbeit
Schule Gymnasium Bad Kissingen
Kurs Wirtschaft/ Recht
Lehrstuhl/Betreuer  
Jahr 1997
Zielsetzung Untersuchung der aktuellen wirtschaftlichen Situation und erkennbarer Trends in der Holzschnittkunst der bayerischen Rhön, Entwicklung von Ideen für die Zukunft
Inhalt Einleitung
Entstehung der Holzschnitzkunst in der bayerischen Rhön - Gründung/ Entwicklung der Holzschnitzschule
Momentane Situation und Entwicklungstrends
Veränderung der Arbeit eines Holzbildhauers (ursprüngliche Arbeitsweise, Import, Kopierfräsmaschinen) - Struktur der Rhöner Betriebe (Geschäftsinhaber, Beschäftigte, Betriebsfläche) - Absatz (Umsatz, Nachfrage, Werbemaßnahmen) - Schüler der Holzschnitzschule als gegenwärtiges Potential für die Zukunft
Ideen für die Zukunft
Einführung einer Rhöner "Schutzmarke" für vollkommen handgeschnitzte Figuren - Zusammenarbeit der Holzbildhauer - Neue Vertriebswege - Fazit
Ergebnisse
  • Die Holzschnitzkunst in der Rhön ist kein aussterbendes Handwerk, lediglich in der Altersgruppe unter 30 Jahre gibt es keine selbständigen Holzbildhauer, was die Autorin auf längere Schul- und Ausbildungszeiten zurückführt.
  • Die meisten Holzschnitzer sind "Ein-Mann-Betriebe". Aus Kostengründen sind viele auf die unentgeltliche Mithilfe von Familienangehörigen angewiesen.
  • Der Anteil an Privatkunden nimmt zu, die Nachfrage durch Kirchen und die öffentliche Hand ist gesunken.
  • Die Nachfrage nach profanen Figuren ist höher als die nach sakralen Werken, mit Ausnahme von Weihnachtskrippen, bei denen eine gestiegene Nachfrage zu verzeichnen ist.
  • (Hand-)Geschnitzte Figuren sind ein Luxusgut. Verstärktes Sparen/ geringe Einkommen wirken sich daher besonders stark auf die Holzschnitzerei aus.
  • Eine Möglichkeit zur Umsatzsteigerung könnte die getrennte Besteuerung von importierten und nachgeschnitzten Figuren einerseits und selbstentworfenen, handgeschnitzten Figuren andererseits sein.
  • Einführung einer Schutzmarke für vollkommen handgeschnitzte Figuren
  • Gründung eines Fachsprengels innerhalb der ortsansässigen Schreinerin-nungen oder Eintritt in die Landesinnung der Holzbildhauer oder Vereinsgründung



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