1997 - Imkerei im Biosophärenreservat Hessische Rhön


Bibliothek 1091(CD-Rom)
Verfasser Dippel, Karsten
Titel Imkerei im Biosophärenreservat Hessische Rhön
Umfang CD-ROM
93 Seiten, 32 Abbildungen (Zeichnerische Darstellungen, Farbfotographien, Diagramme) 7 Tabellen, 10 Karten
Anhang: Liste der Bienenstände, Ergebnisse der morphometrischen Untersuchung von Apis mellifera, Saisonale floristische Trachtwertabschätzung
Reihe Diplomarbeit
Hochschule Phillips-Universität Marburg
Studiengang Geographie
Lehrstuhl/Betreuer Prof. Dr. G. Miehe
Jahr 1997
Zielsetzung Beschreibung der Imkerei im Biosphärenreservat Rhön unter besonderer Berücksichtigung der regionalen Besonderheiten (Betriebsweisen und -gerätschaften).
Analyse der Imkerei unter geographischen Gesichtspunkten, Modellhafte Entwicklung von Methoden auf der Basis digitaler Daten
Inhalt Naturräumliche Ausstattung der Rhön
Lage des Untersuchungsgebietes - Naturraum/ Landschaftsstruktur (Geologie, Böden, Klima, Vegetation)
Biosphärenreservat Rhön
Zonierung - Ökosystemforschung - Einbindung der vorliegenden Arbeit in die Ziele/ Forschungsvorhaben des Biosphärenreservats Rhön
Geographische Betrachtung der Imkerei
Geschichte der Imkerei in Europa
Entwicklung der Imkerei im Untersuchungsgebiet - Naturgeschichte der Honigbiene seit der letzten Eiszeit Grundlagen der heutigen Imkerei
Datengrundlagen und Methoden
Primäre Daten - flächenbezongene Ausgangsdaten - Kombination der flächenbezogenen Ausgangsdaten
Ergebnisse Imkerei in der Rhön - Bienenkrankheiten - Trachtverhältnisse - Einfluß des Klimas auf die Bienenhaltung - Bienenrassenuntersuchung - sozialer Hintergrund der Imker - Vermarktung von Imkereiprodukten
Ergebnisse
  • Die Imkerei in der Rhön unterscheidet sich von der anderer Gebiete in Hessen v.a. durch die verbreitete Nutzung von Bienenhäusern.

  • Die meisten Bienenstände befinden sich in den Tallagen, in den Höhenlagen oberhalb 800m sind keine Bienenstände zu finden.

  • Die Imkerei erreicht im Untersuchungsgebiet keine wirtschaftliche Höhengrenze.

  • Die Imkerei führt zu keiner negativen Beeinflussung der natürlichen Ressourcen in der Region und stellt eine gute Möglichkeit der Wertschöpfung dar. Es ist daher zu überprüfen, inwieweit sie, als mit den Zielen des Biosphärenreservats vereinbare Landnutzungsform, gefördert werden kann.

  • Durch die Zusammenarbeit mit bestehenden regionalen Vermarktungungsorganisationen (Apfelinitiative, Landwirte) könnte der Absatz von Imkereiprodukten ausgeweitet und neue Märkte erschlossen werden.

  • Die Dunkle Biene (Apis mellifera mellifera) bleibt im Untersuchungsgebiet verschollen; es kann nicht davon ausgegangen werden, daß sie ausgewildert wurde oder auf einzelnen Bienenständen gehalten wird.



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