1995 - Geobotanisch-ökologische Untersuchungen im Rhönwald beiderseits der ehemaligen Zonengrenze


Bibliothek 570
Verfasser Bockmühl, Bettina
Titel Geobotanisch-ökologische Untersuchungen im Rhönwald beiderseits der ehemaligen Zonengrenze (Hessen/ Thüringen) einschließlich der Sukzessionsstadien des entwaldeten Grenzstreifens
Umfang 168 Seiten, 51 Abbildungen (Diagramme und Fotographien), 17 Tabellen
Anhang: Tabellen Waldgesellschaften des westlichen bzw. östlichen Rhönwaldes
Reihe Diplomarbeit
Hochschule Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg Fachbereich Experimentelle Ökologie und Geobotanik Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Spezielle Botanik
Studiengang Biologie
Lehrstuhl/Betreuer Prof. Dr. H. Dörfelt
Jahr 1995
Zielsetzung Vergleich der Waldgesellschaften und Pionierfluren, um eventuell vorhandene Unterschiede hinsichtlich des Arteninventars, der edaphischen Verhältnisse und der ökologischen Wertigkeit nachzuweisen.
Aufzeigen der mit der Grenzöffnung verbunden Veränderungen (z.B. Besucher-verkehr) Umfassende Literatur- und Datensammlung zum Thema Rhönwald
Ökologische und soziologische Untersuchungen der Pionierfluren des waldfreien Grenzstreifens zur Prognose der weiteren Vegetationsentwicklung
Inhalt Die Rhön
Namensgebung - Geologie/ Geomorphologie - Naturräumliche Gliederung - Boden - Klima/ Witterung - Wald- und Nutzungsgeschichte der Hohen Rhön - Geschichte der botanischen Erforschung - Für die Vegetationsentwicklung bedeutende heterotrophe Organismen
Material/ Methoden
Lage des Untersuchungsgebietes - Vegetationsaufnahmen (Braun-Blanquet, Dierssen, Schmidt, Ellenberg) - Biotopkartierung - Messung der Luft- und Bodentemperatur - Bodenuntersuchung - Moose - Statistische Auswertung (mit Flora-D und EXCEL 4.0)
Ergebnisse
Waldgesellschaften - Pionierfluren des Grenzstreifens - Luft- und Bodentemperatur - Boden - Biologisch-ökologische Indikatormerkmale - Soziologisches Verhalten - Moose - Gesetzlich geschützte Pflanzenarten - Umwelteinflüsse auf das Untersuchungsgebiet -
Diskussion
Wald- und Grünlandgesellschaften - Bodenuntersuchung - Klima - Moose - Wald- und Naturschutz - Abschlußbewertung und Schutzkonzept für den Rhönwald
Ergebnisse
  • Weitestgehende ökologische und soziologische Übereinstimmung der Teilgebiete
  • Gravierende Unterschiede hinsichtlich des deutlich höheren Umfangs der Verbißschäden durch Rehwild im östlichen Teilgebiet

  • Abgestorbene Ulmen sollten, da sie einer Vielzahl von Arten und Lebensge-meinschaften Lebensraum bieten, im Naturschutzgebiet verbleiben.

  • Ein Freihalten des ehemaligen Grenzstreifens wird als zu kostspielig und "die natürliche Sukzession unterbindend" abgelehnt.
    Die Autorin regt vielmehr eine Fortführung der Untersuchungen in diesem Bereich bis zur Entwicklung des Klimaxstadiums an.



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