Und sonntags auch mal zwei: die Altsteirer Hühner

Die Heimat der Altsteirischen Hühner liegt in der Steiermark. Heute sind sie vom Aussterben bedroht, da die Produktion von Eiern und Geflügelfleisch eine hochgradige Industrialisierung erreicht hat, wobei die Vorzüge der Altsteirer nicht gefragt sind. Dennoch gilt die Hühnerrasse bei engagierten Hobbyhaltern als hervorragendes sogenanntes Zwiehuhn – als Huhn mit doppeltem Nutzen: sehr legefreudig und sein Fleisch ist ergiebig und sehr schmackhaft. Aber auch sonst überzeugt es durch viele positive Qualitäten: es ist langlebig und robust, braucht ein Drittel weniger Futter als Legehybriden bei gleicher Leistung, und auch im Winter legt es seine elfenbeinfarbenen Eier. Außerdem brüten die Hühner verlässlich, wobei sie ihre Küken selbst aufziehen.

Das Hühnerparadies der Familie Simon

Büsche, Stauden und Obstbäume, eine kleine ehemalige Hundehütte umfunktioniert als „Gluckenhaus“ für die Kükenschar, all das auf einer großen Wiese mit Auslauf bis an den Wald – das ist der Lebensraum der altsteirischen Hühner von Familie Simon. Ein echtes Hühnerparadies! Mit allem, was das Herz der Hühner begehrt, Platz zum Scharren, Kuhlen zum Staubbaden, viele Möglichkeiten für die Küken sich zu verstecken und jede Menge Auslauf. Und dennoch ist ihr Leben auch hier nicht ganz ungefährlich, denn der ein oder andere Raubvogel versucht sein Glück immer wieder. Der Anflug des Bussards wird meist durch die beiden Hähne früh erkannt. Der Hühnerhabicht dagegen schlägt blitzschnell zu, manchmal erfolgreich, manchmal durch den Einsatz von Helga Simon abgewehrt. Mit der Hühnerhaltung hat sie sich einen Kindheitswunsch erfüllt. Ein besonderer Kontakt zu einem Experten aus der Steiermark sorgte dafür, dass sie seit 2009 reinrassige altsteirische Hühner auf dem Hof hat. Weltweit gibt es gerade mal noch ca.1500 Tiere.

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