Grünspechte – ruffreudiger Ameisenliebhaber

Der Grünspecht ist ein Nahrungsspezialist, der sich fast ausschließlich von Ameisen ernährt. In der Rhön bewohnt er Streuobstwiesen und Obstgärten, wo sein lachender Ruf oft gehört wird.

 

Ein fröhlicher Vertreter der Rhöner Tierwelt ist der Grünspecht (Picus viridis). Sein lachender Ruf ist im Frühjahr häufig aus Streuobstwiesen und Dorfrändern zu hören. Außerhalb der Rhön besiedeln Grünspechte auch Parkanlagen und größere Stadtgärten. Dort bewohnt die Art Baumhöhlen, häufig in alten Obstbäumen oder Kopfweiden. Männchen und Weibchen bauen gemeinsam neue Höhlen, beziehen aber dennoch häufig wieder aus vergangenen Jahren bewährte Althöhlen. Das wiederholte Anlegen neuer Spechthöhlen in Altbäumen hat eine enorme ökologische Bedeutung für viele andere Tierarten - Singvögel, Fledermäuse, Siebenschläfer oder auch Hornissen profitieren von dem durch Grünspechte angelegten Höhlenangebot.


Der Grünspecht ist ein echter Feinschmecker. Er ernährt sich nahezu ausschließlich von Ameisen, die er mit seiner langen, klebrigen Zunge aus ihren Bodennestern sammelt. Wenn der Grünspecht hierbei neben den Ameisenbauten auf den Wiesen der Streuobstflächen und Gärten sitzt, ist er durch sein tiefgrünes Gefieder oft gut getarnt.

 

Der Grünspecht in der Rhön

Im Frühjahr ist der typische, weitschallende Ruf des Grünspechts vielerorts zu hören. In den Streuobstwiesen der Rhön, lichten Laubwaldrändern und in ausgedehnten Obstgärten kann er regelmäßig beobachtet werden.

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