Basaltaufschluss im Rhönwald bei Oberweid

Oberweid liegt im oberen Talschluss des Weidbaches in der thüringischen Rhön. Umgeben wird das Dorf vom Ellenbogen (Rhön) (814 m), dem Weidberg (725 m) und dem Staufelsberg (649 m).

Der Ort liegt im Biosphärenreservat Rhön, einem der letzten deutschen Landstriche mit nahezu unversehrten Naturschönheiten wie dem Naturschutzgebiet Rhönwald, dem Basaltmeer am Ellenbogen und dem ehemaligen Steinbruch mit Säulenbasalt. 

Der Basaltaufschluss im Rhönwald bei Oberweid wurde bereits 1983 nach Ende der Abbauarbeiten zu einem Geologischen Naturdenkmal erklärt und ist der südliche Teil des ehemaligen Steinbruchs. Das Restloch des ehemaligen Steinbruchs erstreckt sich über eine Fläche von ca. 60 x 70 Metern.
Der Südstoß ist ca. 12m hoch. Über ihn wurde durch Umleiten eines Wasserlaufs ein kleiner Wasserfall von ehemaligen Angehörigen der DDR-Grenztruppen künstlich angelegt.

Auf der ehemaligen Steinbruchsohle ist Wasser angestaut. Dieser hat sich als optimaler Laichplatz für Amphibien entwickelt. Heute ist der Basaltaufschluss Teil der Kernzone „Rhönwald“.

Im Tertiär sind durch den Rhönvulkanismus große Deckenergüsse entstanden. Oft liegen mehrere Basaltdecken übereinander. Beim Aufschluss des ehemaligen Steinbruch stehen die Säulen senktrecht zur Abkühlungsfläche, was eindeutig auf Deckenergüsse schließen lässt. Die klare Zweiteilung der beiden Deckergüsse lassen sich aufgrund der heute sehr bewachsenen Hänge nicht mehr erkennen.  

Basaltaufschluss im Rhönwald


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