Träbeser Loch

Bereits im Jahr 1700 wird er erstmals erwähnt. Über das genaue Alter des Erdfalls ist nichts bekannt. Das Träbeser Loch ist ein Geologisches Naturdenkmal von landesweiter Bedeutung und wurde bereits am 30.10.1940 gesetzlich geschützt.

Das Träbeser Loch befindet sich unmittelbar am Hauptwanderweg West-Ost 3 unweit des Stepfershäuser Ortsteils Träbes. Durch Auslaugung in Salz und Gips im Untergrund bildeten sich Hohlräume, die zur Erdoberfläche durchgebrochen sind. Es entstand ein gewaltiger Erdfall mit einem Durchmesser von ca. 80 m im Unteren Muschelkalk. Das Träbeser Loch ist 27 m tief.

Der Erdfall ist teilweise mit starken Bäumen bis zur Sohle bewachsen. Die Begrenzungswände zeigen teilweise anstehenden unteren Muschelkalk in Form von Mergelkalksteinen.

Auch in der Südthüringer Sagenwelt spielt das Träbeser Loch eine Rolle. Eine reiche Witwe in Seeba soll sich der Sage nach vor ihrem Tod über ihre beiden habgierigen Söhne geärgert haben. Beide wollten die Wiese am Seeb besitzen. Daher wünschte sie, dass nach ihrem Tod das wassergefüllte Träbeser Loch auslaufen und die Wiese überfluten solle. Nach ihrer Todesnacht sei das Träbeser Loch dann tatsächlich leer und die Wiese in einen Teich, den Seeb, verwandelt worden.

Traebeser Loch


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