Heldburgschichten bei Serrfeld

Vor 220 Mio. Jahren, zur Zeit des Keupers, bestand die hiesige Landschaft aus einer Ebene. Die Flüsse, die in der Umgebung Sand ablagerten, reichten nicht bis hierher. Die Ebene wurde aber immer wieder überschwemmt und mit Schlamm bedeckt.

Aus diesen feineren, schlammigen Ablagerungen entstanden die tonigen Gesteine der Heldburgschichten, die auch Heldburg-Fazies genannt werden. Da die Schichten viel Gips enthalten, spricht man auch vom „Heldburger Gipsmergel“. An einzelnen Stellen im Grabfeld wird der Gips auch abgebaut.

Am Standort ist rötliches und graugrünes Gestein zu erkennen. Es wird auch Tonsiltgestein genannt, weil die Korngrößen, aus denen sich das Gestein zusammensetzt, vergleichsweise klein sind. Sie reichen von unter 0,002 mm bis 0,063 mm (bei Sandstein sind sie 0,063 bis 2 mm groß). Zwischen den Tonsiltsteinschichten sind auch festere Schichten aus „Steinmergel“ zu sehen.

Die Heldburgschichten bei Serrfeld, einem Ortsteil von Sulzdorf a. d. Lederhecke, sind ein Standort der geologischen Route des Naturparks Haßberge (Exkursionspunkt 13). Vor Ort informiert eine Tafel über die Entstehung und erläutert die Gesteinsschichten, die im Aufschluss zu sehen sind.

Kontakt
Tourist-Information Haßberge
Obere Senningstr. 4
97461 Hofheim i. Ufr.
Tel. 09523 / 922925
www.hassberge-tourismus.de


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