Gangolfsberg mit Basaltprismenwand

Der 2,5 km lange Lehrpfad beginnt am Naturpark-Wanderparkplatz (nähe Rhönklubhütte und Gaststätte Schweinfurter Haus, bei Oberelsbach) und führt entlang der naturkundlichen Besonderheiten des Gangolfsbergs. Geologische Highlights der etwa 2-stündigen Wanderung sind eine Basaltprismenwand und der „Teufelskeller“.

Die Prismenwand besteht aus übereinander gelagerten, 4-6-eckigen Basaltsäulen mit einem Durchmesser von 30 bis 40 cm. Der Säulenbasalt entstand zur Zeit des Rhön-Vulkanismus vor 30 bis 10 Millionen Jahren, als flüssiges Magma langsam abkühlte und erstarrte.

Bei der Entstehung des Teufelskellers, einer Höhle im Basalt, soll der Sage nach der Teufel seine Hand im Spiel gehabt haben. Tatsächlich ist aber wohl nur ein großer Felsbrocken von der Steilwand herabgestürzt, sodass die 3 x 5 m große und 1,5 m hohe Höhle entstand. Sie kann gefahrlos betreten werden.

Die Wanderung entlang des Naturlehrpfads ist auch aus anderen Gründen lohnend. In dem Naturwaldreservat, einer Kernzone im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön, findet keine Nutzung mehr statt. Dadurch konnten sich hier naturnahe Waldgesellschaften entwickeln. Ein Kennzeichen naturnaher Wälder ist der hohe Anteil an Alt- und Totholz, der zahlreichen Insekten- und Pilzarten Lebensraum bietet. Auch höhlenbewohnende Vogel- und Säugetierarten profitieren davon.

Die Wanderung kann auch vom Biosphären-Infozentrum "Haus der Langen Rhön" in Oberelsbach aus gestartet werden. Sie dauert dann etwa 3 Stunden. Der Weg entlang des Naturlehrpfads ist teilweise steil. Festes Schuhwerk ist erforderlich!

Kontakt
Informationszentrum Haus der Langen Rhön
Unterelsbacher Str. 4
97656 Oberelsbach
Tel. 09774 / 9102-60

Öffnungszeiten:
Apr. - Okt. 10.00 - 17.00 Uhr
Nov. - Mrz. 10.00 - 16.00 Uhr
Dienstag Ruhetag

Die Basalt-Prismenwand am Gangolfsberg


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