Vulkankegel Mettermich

Der 586 m hohe Vulkankegel Mettermich ist einer der Zeugen des tertiären Rhön-Vulkanismus vor 30 bis 10 Mio. Jahren. Er ist zwischen Dreistelz und Schildeck der mittlere der drei Kegelberge der Südrhön. Zahlreiche große Basaltblockmeere befinden sich an den Hängen des Berges, der beinahe vollständig bewaldet ist.

Der Basalt entstand aus glutflüssigem Magma, das hier in Schloten aus dem Erdinneren emporgestiegen war, abkühlte und erstarrte. Die Basaltsäulen waren lange Zeit der Verwitterung ausgesetzt. Sie zerbrachen und rutschten nach und nach die Hänge hinab. Je stärker und länger die Verwitterung wirken konnte, desto kleiner sind die Blöcke.

Früher hatte der Berg eine große kulturelle Bedeutung. „Die Mettermich“ war wahrscheinlich eine keltische Fliehburg. Noch heute sind um den Gipfel deutlich die Reste der 3-teiligen Ringwallanlage zu erkennen, die die Burg schützte. Im Westen gibt es einen 4 m breiten Durchbruch, der wahrscheinlich einen früheren Weg zur Burg markiert. Bei Ausgrabungen fand man Keramik aus der späten La-Tène-Zeit (um 100 v. Chr.). Die gesamte Anlage ist etwa 150 x 350 m groß.

Kontakt
Informationszentrum Haus der Schwarzen Berge
Rhönstr. 97
97772 Wildflecken-Oberbach
Tel. 09749 / 91220

Öffnungszeiten:
Nov. - März: 10.00 - 16.00 Uhr
April - Okt.: 10.00 - 17.00 Uhr
Montag Ruhetag (Die Touristinformation ist auch an Montagen besetzt.)
Eintritt frei!

Basaltblockmeer auf der Kuppe des Mettermich


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