Vulkankegel Dreistelz

Schon von Weitem ist der Dreistelz, der mit 660 m höchste Vulkankegel der Südrhön, gut zu erkennen. Er entstand während der Zeit des Rhön-Vulkanismus vor 30 bis 10 Mio. Jahren. Doch auch ein Blick aus der Nähe ist lohnend. Auf dem Gipfel tritt der Basalt an einigen Stellen felsenartig zutage.

Er wurde früher sogar in einem kleinen Steinbruch abgebaut. An der Ostseite des Berges gibt es größere Basaltblockmengen, die bis zur Straße hin abgerutscht sind. Rund um den Berg sind Reste von Unterem Muschelkalk erhalten, die in der Trias vor etwa 200 Mio. Jahren, also weit vor der Zeit des Vulkanismus, abgelagert wurden.

Eine grandiose Aussicht bietet der Turm auf dem Dreistelz. Schon Ludwig I. von Bayern begeisterte sich dafür und ließ eine Straße hinauf zum Dreistelzhof bauen. Dieser gilt auch heute unter Einheimischen und Besuchern als Geheimtipp.

Und wer gab dem Dreistelz seinen Namen? Es gibt eine Sage über drei stolze Frauen, die in einem Schloss auf dem Berg gelebt haben sollen. Sie waren unfreundlich und abweisend zu jedem Besucher, der bettelnd an die Schlosstür klopfte. So kam es, dass auch der liebe Gott – als Bettler verkleidet – von ihnen weggejagt wurde. Zur Strafe ließ er das Schloss mit den drei Frauen in einem Sumpf versinken.

Kontakt:
Informationszentrum Haus der Schwarzen Berge
Rhönstr. 97
97772 Wildflecken-Oberbach
Tel. 09749 / 91220

Öffnungszeiten:
Nov. - März: 10.00 - 16.00 Uhr
April - Okt.: 10.00 - 17.00 Uhr
Montag Ruhetag (Die Touristinformation ist auch an Montagen besetzt.)
Eintritt frei!


Zurück zur Karten-Übersicht

Zur Übersichtsliste aller Wege & Strecken

Unsere Sponsoren

Weitere Sponsoren