Steinkopf bei Wüstensachsen

Der Steinkopf bei Wüstensachsen ist 888 m ü NN hoch und eine Kernzone des Biosphärenreservats Rhön. Er bildet einen schmalen, etwa 15 m breiten und etwa 50 m hohen Nordwest-Südost orientierten Felsgrat, der steil nach Nordosten über eine Blockhalde abfällt.

Er steht als isolierter Berg nördlich vom Heidelstein am Westrand der Basaltdecken der Langen Rhön heraus. Beim Anstieg zum Steinkopf durch den Wald auf der Südwestseite können Sie diese Basaltdecken anhand mehrerer Geländekanten mit darüber liegenden Verebnungsflächen erkennen.

Die Basaltdecken wurden von alkalibasaltischen Schmelzen aufgebaut. Beim Erstarren entstanden meist sehr dicke Säulen mit oft über einem halben Meter Durchmesser. Sie stehen nicht nur am Felsgrat auf dem Gipfel und sind meist in sehr steiler bis fast senkrechter Stellung. Sie sind kuppelförmig angeordnet. Über den Steinkopf verläuft die Rhein-Weser-Wasserscheide.

 

Wichtige Kernzone im Biosphärenreservat

Durch das "Grünland-Projekt" im Biosphärenreservat Rhön soll die fortschreitende Verbuschung aus Gründen des Naturschutzes gestoppt werden. Der Steinkopf ist eine Kernzone im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön und dient auch als "Trittstein-Biotop" zwischen den Kernzonen "Stirnberg" und "Schafstein".

Der Felsgrat am Steinkopf über den auch der Wanderweg 10 führt Foto: Dr. Schraft


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