Moor

– Moore bilden sich in Gebieten mit Wasserüberschuss. Hier wird abgestorbenes Pflanzenmaterial zum großen Teil nicht zersetzt und dem Nährstoffkreislauf zugefügt, sondern in Torf umgewandelt. Die Torfschichten können im Lauf der Jahrtausende viele Meter dick werden. Sie wachsen aber nur sehr langsam, pro Jahr ca. 1 mm. Moore sind heute in Deutschland selten geworden, weil sie vielerorts entwässert und in landwirtschaftliche Nutzflächen umgewandelt wurden.
Je nach Herkunft des Wassers und Versorgung mit Nährstoffen unterscheidet man verschiedene Moortypen. Niedermoore stehen mit dem oberflächennahen Grundwasser in Kontakt. Sie sind meist artenreich. Hochmoore dagegen sind weitgehend von Niederschlägen abhängig. Sie sind eher artenarm. Eine weitergehende Unterscheidung von Moortypen kann aus der geomorphologisch- hydrologischen Lage und Einbettung der Moore in die Landschaft erfolgen.
Ein typisches Hochmoor ist das Schwarze Moor bei Fladungen.


Zurück zur Übersicht

Unsere Sponsoren

Weitere Sponsoren