Der deutsche Edelkrebs in der Rhön

Der Deutsche Edelkrebs (Astacus astacus) oder auch Europäischer Flusskrebs genannt, war früher in fast allen Bächen, Flüssen und Seen der Rhön verbreitet. Durch Gewässerverbau und -verunreinigungen sowie ausgesetzte amerikanische Krebsarten ist der Deutsche Edelkrebs in der Rhön ausgestorben gewesen.

Das Projekt "Der Deutsche Edelkrebs in der Rhön" ist ein Wiederbesatzprojekt heimischer Bachläufe (vorzugsweise im hessischen Teil des Biosphärenreservats Rhön), um die ökologische Vielfalt zu erhöhen. Heute - nach Rückgang der Gewässerverschmutzung -  werden die Besatzmaßnahmen mit Öffentlichkeitsarbeit kombiniert, um zu verhindern, dass gut gemeinte Besatzmaßnahmen mit ausländischen Krebsen dem Erfolg entgegenwirken. Die Ansiedlung der jungen Edelkrebse im Biosphärenreservat Rhön geht mit einer ständigen Beobachtung der Gewässerstellen einher, um festzustellen, ob die ausgesetzten Tiere Standorttreue zeigen oder der Standort durch fremde Krebse gefährdet ist.

Gleichzeitig ist durch die Zucht von Speisekrebsen in heimischen Teichen eine neue regionale Delikatesse für die Gastronomie angeboten.

2013 wurden die ehrenamtlichen Gewässerwarte für ihr Engagement seit dem Jahr 2000 mit dem Preis "Ehrensache Natur" ausgezeichnet.

Projektträger:
Kooperation der Oberen Fischereibehörde (OFB), der hess. Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Rhön und der örtlichen Angelvereine

Förderung:
OFB und hess. Verwaltungsstelle Biosphärenreservat Rhön

Broschüre: Der Deutsche Edelkrebs in der Rhön

Video Edelkrebs in der Rhön (Youtube)

 

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