ZELLA. Sieben der zurzeit neun Junior-Ranger, die von der Thüringer Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Rhön im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung betreut werden, trafen sich jetzt mit ihren Betreuern Rolf Friedrich und Peter Sauer, um Nistkästen für die sehr seltene Haselmaus zu bauen.
Die Mitarbeiter der Verwaltungsstelle hatten die einzelnen
Holzteile bereits vorbereitet. Die Feinarbeiten wie das Schleifen und das
Verschrauben mussten die Junior-Ranger jedoch selbst erledigen. Zum Schluss
waren sieben Nistkästen entstanden, die nun ihren Platz dort erhalten, wo sich
die typischen Lebensräume der Haselmaus befinden. Das sind oftmals Waldränder
oder auch Gartenbereiche mit Hecken.
„In Thüringen wird der Haselmaus viel Aufmerksamkeit
geschenkt. Sie ist eine Tierart, die sehr selten und in ihrem Bestand gefährdet
ist. Wir wollen mit dazu beitragen, dass die Haselmaus in der Rhön überleben
kann", sagt Rolf Friedrich. Im März werden deshalb die Schüler des Thüringer
Rhöngymnasiums in Kaltensundheim ihre Arbeiten und Erfahrungen zum Thema
„Haselmaus" präsentieren. Dazu treffen sie sich am 6. März um 14 Uhr in der
Thüringer Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Rhön.
Bereits vor einiger Zeit wurde in Thüringen die Aktion „Nussjäger"
vom NABU-Landesverband und dem Land Thüringen ins Leben gerufen. Im Rahmen
dieser Aktion sind insbesondere Kinder dazu aufgerufen, Nüsse zu sammeln, um
anhand der Fraßspuren zu erkennen, welches Tier dort gefressen hat und ob es
sich dabei um die Haselmaus handelt. In einer Generalkarte für Thüringen,
erläutert Rolf Friedrich, kann anschließend das Vorkommen der Haselmaus
dokumentiert werden.
01.02.2012 bis 27.02.2012 - 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
11.02.2012 bis 12.02.2012 - 09:30 Uhr bis 12:30 Uhr
12.02.2012 - 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr
15.02.2012 18.00 bis
17.02.2012 - 17:00 Uhr