Biosphärenreservat Rhön
Schwarzkelchen im Biosphärenreservat Rhön

Infothek Projekte

"Grünlandrenaturierungsversuch"

Landwirtschaft

Räumlicher Schwerpunkt: Thüringen

1. Ziel des Projektes:

Prof. Dr. Hundt von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg leitete den Renaturierungsversuch zur Überführung artenarmer Intensivwiesen in artenreiche, halbnatürliche Wiesengesellschaften.

2. Unser Weg:

Nachdem 1996 erste Gespräche zu dem Versuch begannen, erfolgte dann die Versuchsanlage im Biosphärenreservat Rhön unter gemeinsamer Beteiligung der Agrargenossenschaft Reichenhausen und des Rhöngymnasiums in Kaltensundheim.

Die Auswertung wurde in der Vegetationsperiode des Jahres 2003 vorgenommen.

3. Sonstiges

Da die Renaturierung artenreicher Wiesengesellschaften auf artenarmen Intensivgesellschaften einen langwierigen Prozess darstellt, wurde versuch, diesen Vorgang zu beschleunigen zum Einen durch das Aufbringen von frischem Erntegut aus einer völlig intakten Bergwiesengesellschaft und zum Anderen durch Einsaat von Glatthafer und Goldhafer.Die vorliegende Untersuchung stellt dabei lt. Prof. Dr. Hundt eine Doppelfunktion dar:
Sie dokumentiert die Spontanbesiedlung ökologisch charakteristischer Arten der submontanen Wiesenpippau-Goldhaferwiese in extensivierten Wiesenkerbel-Intensivwiesen und
zeigt in einem Ansamungsversuch, ob und in welcher Weise die Renaturierung der submontanen, artenreichen Frischwiesen gefördert werden kann.

4. Ansprechpartner

Im 7. Beiheft der "Mitteilungen aus dem Biosphärenreservat Rhön" sind der Grünlandrenaturierungsversuch sowie seine Auswertung detailliert beschrieben.

Dieses Beiheft sowie nähere Informationen erhalten Sie bei der

Verwaltung Thüringen
Tel.: (03 69 46) 3 82-0
Fax: (03 69 46) 3 82-22
E-Mail: poststelle.rhoen@br-np.thueringen.de

 

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