Biosphärenreservat Rhön
Waldkauz

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Schutzprojekt "Kleine Sinn"

Naturschutz und Landschaftspflege

Räumlicher Schwerpunkt: Bayern

1. Träger des Projektes:

Wildland GmbH, Kreisjagdverband Bad Brückenau

2. Ziel des Projektes:

Erhalt, Sicherung und gegebenfalls Wiederherstellung der ökologischen Funktionen der Kleinen Sinn einschließlich begleitender Feuchtstrukturen. Der Oberlauf der Kleinen Sinn ist von überregionaler, landesweiter Bedeutung. Die Umsetzung erfolgt im wesentlichen durch Ankauf von Einzelflächen und naturschutz-fachlicher Optimierung in Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband Bad Kissingen. Bislang wurden im Bereich des Oberlaufs der Kleinen Sinn rund 15 Hektar Fläche angekauft.

3. Finanzierung des Projektes durch:

  • Eigenmittel der Wildland GmbH und Förderung durch Jagdabgabe
  • Bayerischer Naturschutzfonds
  • Naturpark Bayerische Rhön

4. Gesamtkosten:

ca. 70.000,- DM

5. Zeitplan des Projektes:

seit 1987. Das Projekt wird kontinuierlich weiterentwickelt.

6. Beteiligung der Biosphärenreservatsverwaltung:

Das Projekt wird in enger Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde und dem Landschaftpflegeverband Bad Kissingen durchgeführt. Eine Beteiligung der Biosphärenreservatsverwaltung erfolgte bislang nicht.

7. (Mögliche) Vernetzung mit folgenden Vorhaben im Biosphärenreservat Rhön:

Ein vergleichbares Projekt der Wildland Gesellschaft ist im Bereich der Schondra im Entstehen.

8. (Mögliche) Auswirkungen auf die nachhaltige Entwicklung (ökolog./sozioökon.):

Der Oberlauf der Kleinen Sinn als Bach mit überregionaler bis landesweiter Bedeutung wird in seinen ökologischen Funktionen gestärkt. Damit werden die Lebensräume einer Vielzahl seltener Tier- und Pflanzenarten gesichert und entwickelt. Von besonderer Bedeutung ist hierbei die Einbeziehung einer Vielzahl von Lebensraumtypen, angefangen vom Bachlauf über gewässerbegleitende Gehölze, Gräben, Weiher und Altwässer, ephemäre Kleingewässer, feuchte Hochstaudenfluren, Großseggenriede und Röhrichte, Kleinseggenriede, Naß- und Feuchtwiesen, Hecken, Gebüsche und Feldgehölze, Auwaldstrukturen bis hin zu Trocken- und Halbtrockenrasen im Hangbereich.

 

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