Dem Leitbild der Forstwirtschaft im Biosphärenreservat gemäß sind alle Wälder – mit Ausnahme der rechtlich gesicherten Naturwaldreservate – naturnah zu bewirtschaften. Im Vordergrund der forstlichen Bemühungen steht die Umwandlung von Waldflächen mit nicht naturnaher Waldbestockung, die einen Anteil von über 50 % einnehmen, in laubbaumreiche gebietsheimische Mischbestände. Die Waldfläche soll sich jedoch im Biosphärenreservat, mit dem Ziel, den Charakter des „Lands der offenen Fernen“ zu erhalten, nicht weiter ausdehnen. Die Wälder in der Rhön haben bedeutende Funktion als „Holzlieferant“. In den Wäldern des Biosphärenreservats können und sollten die Nutzungspotenziale nachhaltig ausgeschöpft werden. Zusätzlich nehmen die Wälder umfangreiche Wohlfahrtsfunktionen wahr. Dazu gehören der Schutz des Bodens und des Trinkwassers, die Stabilisierung des Wasserhaushalts, die Begünstigung des örtlichen Klimas, die Sicherung von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen und die Bereitstellung von attraktiven Orten für die Erholung des Menschen.
Die Waldfläche war in den letzten 10 Jahren stabil. Durch Aufforstungen hat sich der Wald in den letzten 10 Jahren um nur 0,1 bis 0,5 % ausgedehnt.
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