Biosphärenreservat Rhön
Winter Milseburg
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Klimawandel - mögliche Auswirkungen und Anpassungsstrategien in der Rhön

Klimaschwankungen waren im Laufe der Erdgeschichte keine Seltenheit. Alleine im jüngsten geologischen Zeitabschnitt, dem Quartär, lassen sich aus marinen Sedimenten etwa 50 Wechsel von Kalt- und Warmzeiten unterscheiden. Seit dem Ende des letzten Glazials vor etwa 10 000 Jahren befinden wir uns in einer natürlichen Erwärmungsphase, zusätzlich beeinflusst auch der Mensch durch den Ausstoß von Treibhausgasen das Klimaregime. Unter anderem zählt hierzu neben Schwefeloxiden und Methan vor allem das Kohlendioxid (CO2). Die Gase werden überwiegend durch die Verbrennung fossiler Energieträger in die Atmosphäre eingetragen und die höheren Konzentrationen wirken zusätzlich erwärmend. Klimasimulationsmodelle belegen eindeutig den verstärkenden Effekt anthropogen ausgestoßener Klimagase auf die gegenwärtige globale Erwärmung.
Weltweit wird derzeit mit einer Erhöhung der durchschnittlichen Jahresmitteltemperatur bis zum Jahr 2100, je nach zugrunde liegendem Szenario, von etwa 1,8° C bis zu 3,6° C gerechnet. Mit diesen Änderungen ist vermutlich auch mit teils gravierenden Konsequenzen aus ökologischer und sozioökonomischer Sicht zu rechnen.
Vor diesem Hintergrund ist eine regionale Betrachtung der zu erwartenden Änderungen des Klimas interessant, um sich frühzeitig mit möglichen Anpassungsmaßnahmen auseinander setzen zu können. Es stellt sich demnach die Frage, mit welchen klimatischen Veränderungen in der Rhön zu rechnen ist, welche Folgen damit im Zusammenhang stehen und wie darauf reagiert werden könnte.

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