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2002 - Pferd und Landschaft. Planung von Reitwegen und Pferdehaltungen


Bibliothek 1530
Verfasser Stelse, Svenja
Titel Pferd und Landschaft. Planung von Reitwegen und Pferdehaltungen unter Berücksichtigung der Belange von Naturschutz, Forstwirtschaft und Erholung.
Umfang 203 S.
Reihe Diplomarbeit
Hochschule TU Berlin
Studiengang Landschaftsplanung
Lehrstuhl/Betreuer Prof. Dr. J. Köppel, Prof. Dr. H. Kenneweg
Jahr 2002
Zielsetzung
  • Die umweltwirksamen Folgen und die Konfliktregelung mit anderen Interessen sind, was die Freizeitreiterei (im Gegensatz zu Wandern, Radfahren und Skifahren) und die landwirtschaftliche Haltung von Pferden (im Gegensatz zu Schafen, Rindern oder Ziegen) angeht, noch zu wenig wissenschaftlich untersucht wurden.
  • Die Arbeit soll einen positiven Beitrag zur Kommunikation zwischen Reitern, Naturschutz, Forst und Erholung darstellen und Wege zur Zusammenarbeit aufzeigen. Für Planer und Behörden sollen Empfehlungen für die geeignete Standortwahl und die Gestaltung von Reitwegen und Pferdehaltungen formuliert werden.
  • Die Arbeit zeigt auf, inwiefern bei der Etablierung einer ökonomisch tragfähigen und ökologisch sinnvollen Nutzung unserer Kulturlandschaft das Pferd durchaus integriert werden kann.
Inhalt
  • Untersuchungsrelevante Grundlagen zum Wesen Pferd
  • Reitwege und Pferdehaltungen
    - Rechtliche Grundlagen
    - Ansprüche an Reitwege und deren Gestaltung
    - Analyse der Wirkungen auf die Schutzgüter
    - Strategien zur Konfliktminimierung sowie Empfehlungen für Standortwahl und Gestaltung von Reitwegen und intensiv bzw. extensiv betriebenen Pferdehaltungen
Ergebnisse
  • Nach 50 Jahren Abkehr vom Pferd als Nutztier werden robuste Rassen wieder seit den 80er Jahren als Freizeitpferde im Freien gehalten. Heute wird das Pferd bereits wieder alternativ als Landschaftspfleger eingesetzt. Die Ergebnisse werden als durchweg positiv beurteilt. Jedoch sind die faunistischen und vegetationskundlichen Auswirkungen der Pferdebeweidung auf Biotope noch nicht untersucht.
  • Bei unsachgemäßer Haltung verursachen Pferde schnell erhebliche Schäden (zu hohe Besatzdichte). Rassevielfalt, Verhaltensweisen und wirtschaftliche Bedeutung des Pferdes stellen jedoch ein großes Potential dar, insofern es unter fachkundlicher Anleitung und Betreuung genutzt wird.
  • Modellvorhaben müssen initiiert und adäquat und langfristig wissenschaftlich begleitet werden


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