Biosphärenreservat Rhön
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1998 - Untersuchungen v. Bewirtschaftungs- und Pflegeeinflüssen auf Borstgrasrasen u. Goldhaferwiese


Bibliothek 481
Verfasser Schlüter, Annette
Titel Untersuchungen von Bewirtschaftungs- und Pflegeeinflüssen auf Borstgrasrasen und Goldhaferwiesen im Naturschutzgebiet Lange Rhön
Umfang 170 Seiten, 18 Abbildungen (Diagramme, Schemata), 6 farbige Fotographien, 32 Tabellen
Anhang: u.a. Artenliste, Karten und Tabellen
Reihe Diplomarbeit
Hochschule Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt/ Main
Studiengang Biologie
Lehrstuhl/Betreuer Botanisches Institut, Abteilung Geobotanik und Pflanzenökologie
Prof. Dr. R. Wittig
Jahr 1998
Zielsetzung Untersuchung der Auswirkungen der im Rahmen des Projektes "Hohe Rhön/ Lange Rhön" geförderten extensiven Bewirtschaftung und Wiedernutzung von Brachflächen auf die für das Landschaftsbild charakteristischen Grünlandbestände
Überprüfung der im Pflege- und Entwicklungsplan für das Naturschutzgebiet formulierten Einzelziele
Erprobung der multivarianten statistischen Analyse des IFANOS-Institus, Nürnberg
Inhalt Einleitung
Geomorphologie/ Geologie - Böden - Klima - Kultur-/ Siedlungsgeschichte - Landwirtschaftliche Nutzung - Potentielle Natürliche Vegetation - Biosphärenreservat Rhön - Auswahl der Aufnahmeflächen - Nutzungsvarianten
Methoden
Aufnahmen - Umgebungskartierung - Dateneingabe - Statistische Auswertung - Bodenproben
Ergebnisse/ Diskussion
Vegetation - Vergleich der Lage der Standorte - Vergleich der Struktur - Spektrum der Lebensform und des anatomischen Baus der Arten- Umgebungskartierung - Bodenanalysen/ Pflanzensoziologischer Aspekt - Bodenanalysen/ Nutzungsabhängiger Aspekt - Vergleich der untersuchten Bodenproben mit denen anderer Gebiete - statistische Auswertung
Zusammenfassende Diskussion
Bodenuntersuchungen - statistische Auswertung Methodenkritik
Ergebnisse
  • Zuordnung der Goldhaferwiesen zum Verband Polygono-Trisetion und der Borstgrasrasen zum Violion caninae

  • Unterteilung der Untersuchungsflächen entsprechend der Bewirtschaftung (extensiviert, gedüngt, verbracht, ehemals verbracht)

  • Die Oberböden der untersuchten Standorte von Borstgrasrasen sind mit einem mittleren pH-Wert von 3,9 stärker versauert als die der Goldhaferwiesen ( 4,6).

  • Nährstoffe sind nur in geringen Mengen vorrätig, die Basensättigung ist sehr gering, große Anreicherung organischer Substanz.

  • Unterschiedliche Bewirtschaftungsarten von Goldhaferwiesen-Standorten (Brachen/ Extensivbestände/ Gedüngte Bestände) sind an den signifikant höheren Deckungswerten von Zeigerarten zu erkennen.

  • Es bestehen große floristische Unterschiede zwischen artenarmen und artenreichen Borstgrasrasen (signifikant höhere Deckung von 29 Arten)

  • Die Phänologie der Borstgrasrasen ist gegenüber den Goldhaferwiesen verzögert, verbrachte Bestände gelangen später zur Blüte als gemähte.


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