Biosphärenreservat Rhön
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1998 - Gefährdungsanalyse von Arnica montana L. im Biosphärenreservat Rhön


Bibliothek 567
Verfasser Kahmen, Stefanie
Titel Gefährdungsanalyse von Arnica montana L. im Biosphärenreservat Rhön unter besonderer Berücksichtigung populationsgenetischer Fragestellungen
Umfang 92 Seiten, 15 Abbildungen (Fotographien, Diagramme, Schemata, Karten), 23 Tabellen,
Anhang: u.a. Vegetationstabellen und Artenlisten der Untersuchungsflächen, Rezepte für die Stärkegel-Elektrophorese, Punktkartierung/ Verteilungsmuster
Reihe Diplomarbeit
Hochschule Philipps-Universität Marburg
Studiengang Fachbereich Biologie
Lehrstuhl/Betreuer Fachgebiet Naturschutz
Prof. Poschlod
Jahr 1998
Zielsetzung Einschätzung der Überlebensfähigkeit von Arnica montana auf der Grundlage autökologischer und populationsbiologischer Studien mit Schwerpunkt auf der Bearbeitung populationsbiologischer Gesichtspunkte.
Vergleich verschiedener Landschaftspflegemaßnahmen auf Borstgrasrasen im Hinblick auf Managementmöglichkeiten zum Schutz von Arnica montana
Inhalt Untersuchungsgebiet
Biosphärenreservat - Naturraum - Untersuchungsflächen
Material/ Methoden
Autökologische Untersuchungen - Populationsbiologie - Diasporenbank/ Vegetation - Statistische Verfahren
Ergebnisse
Diskussion
Reproduktions- und Ausbreitungsbiologie - Populatinsbiologie - Diasporenbank - Bewertung der Pflegemaßnahmen - Gefährdung von Arnica montana im BRR
Ergebnisse
  • Arnica montana-Samen bilden keine persistente Diasporenbank aus.

  • Für die Keimung werden offenbar keine offenen Mikrohabitate benötigt, wahrscheinlich aber für die Etablierung der Keimlinge.

  • Nachweis einer starken vegetativen Reproduktion durch Rhizome

  • Große Arnica-Populationen wiesen einen größeren Anteil vitaler, gekeimter und keimfähiger Samen und ein höheres Gewicht der vitalen Samen auf als kleine Arnica-Populationen.

  • Für die kleinen Arnica-Populationen in der Rhön konnte keine verstärkte Inzucht und Inzuchtdepressin angenommen werden.

  • Die Fragmentierung der untersuchten Arnica-Populationen in der Rhön durch Aufforstungen in den 30er Jahren hat zu keiner bemerkenswerten genetischen Differnzierung der lokalen Populationen geführt.

  • Die Schlegelmahd kann sich positiv auf Arnica-Bestände auswirken, da eine generative Reproduktion durch Schaffung von Mikrohabitaten gefördert wird. Auf nicht besiedelten Standorten kann keine fördernde Wirkung eintreten, da die Samen nur geringe Ausbreitungsdistanzen überwinden können und keine persistente Diasporenbank aufgebaut wird.


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