| Ergebnisse |
- Alle drei Naturschutzgroßprojekte sind jahrhundertealte Kulturlandschaften, Gefährdungen in den letzten Jahrzehnten durch Intensivierungsbestrebungen bzw. dem Rückzug der Landwirtschaft
- Alle drei Naturschutzgroßprojekte sind jahrhundertealte Kulturlandschaften, Gefährdungen in den letzten Jahrzehnten durch Intensivierungsbestrebungen bzw. dem Rückzug der Landwirtschaft
- Bei der Durchführung der Naturschutzvorhaben gab es bei den Projekten "Ochsenmoor" und bes. "Murnauer Moos" gravierende Akzeptanzprobleme (Entzug von landwirtschaftlichen Intensivflächen à Existenzgefährdung, Intensivierung des verbleibenden Gründlandes bzw. höherer Kraftfutterzukauf; Tauschflächen konnten beim Ochsenmoor zur Verfügung gestellt werden)
- In allen 3 Gebieten Aufrechterhaltung der Bewirtschaftung zentrale Bedeutung. Entsprechende Naturschutzprogramme bestehen im Ochsenmoor noch nicht, in den beiden anderen Gebieten werden die Programme sehr gut angenommen. Auch die innerbetriebliche Verwertung des Mähgutes ist dort z.Zt. weitgehend gewährleistet
- Landwirte in allen 3 Gebieten erachten Programme größtenteils für die Existenzsicherung ihrer Betriebe als notwendig, fürchten aber ökonomische Abhängigkeit, würden weitergehende Maßnahmen wie Vermarktungshilfen befürworten
- Empfehlungen: Umfassende Information der Landwirte in der Planungs- und Umsetzungsphase eines Naturschutzprojektes
- Neben naturwissenschaftlichen die soziökonomischen Aspekte gleichwertig in die Planung einbeziehen
- Schwerpunkt auf langfristiger Sicherstellung der Bewirtschaftung
- Erhaltung der traditionellen Agrarstruktur, Förderung der Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte
- Flexiblere Ausgestaltung der Bewirtschaftungsauflagen; Bevorzugung von Betrieben, die das anfallende Mähgut innerbetrieblich verwerten können
Bei der Durchführung der Naturschutzvorhaben gab es bei den Projekten "Ochsenmoor" und bes. "Murnauer Moos" gravierende Akzeptanzprobleme (Entzug von landwirtschaftlichen Intensivflächen à Existenzgefährdung, Intensivierung des verbleibenden Gründlandes bzw. höherer Kraftfutterzukauf; Tauschflächen konnten beim Ochsenmoor zur Verfügung gestellt
- In allen 3 Gebieten Aufrechterhaltung der Bewirtschaftung zentrale Bedeutung. Entsprechende Naturschutzprogramme bestehen im Ochsenmoor noch nicht, in den beiden anderen Gebieten werden die Programme sehr gut angenommen. Auch die innerbetriebliche Verwertung des Mähgutes ist dort z.Zt. weitgehend gewährleistet
- Landwirte in allen 3 Gebieten erachten Programme größtenteils für die Existenzsicherung ihrer Betriebe als notwendig, fürchten aber ökonomische Abhängigkeit, würden weitergehende Maßnahmen wie Vermarktungshilfen befürworten
- Empfehlungen: Umfassende Information der Landwirte in der Planungs- und Umsetzungsphase eines Naturschutzprojektes
- Neben naturwissenschaftlichen die soziökonomischen Aspekte gleichwertig in die Planung einbeziehen
- Schwerpunkt auf langfristiger Sicherstellung der Bewirtschaftung
- Erhaltung der traditionellen Agrarstruktur, Förderung der Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte
- Flexiblere Ausgestaltung der Bewirtschaftungsauflagen; Bevorzugung von Betrieben, die das anfallende Mähgut innerbetrieblich verwerten können.
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