Biosphärenreservat Rhön
Quellen der Rhön

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1996 - Pflegesituation thüringischer Rhönhutungen


Bibliothek 559
Verfasser Arneth, Stefanie
Titel Pflegesituation thüringischer Rhönhutungen dargestellt an den Hutungen von Friedelshausen und Hümpfershausen
Umfang 117 Seiten, 23 Abbildungen (Fotographien), 25 Tabellen, 5 Karten
Anhang: Artenliste, Luftbilder; Fotographien
Reihe Diplomarbeit
Hochschule Technische Universität München - Weihenstephan
Studiengang Landespflege
Lehrstuhl/Betreuer Landschaftsökologie II
Prof. Dr. rer. nat. Jörg Pfadenhauer
Jahr 1996
Zielsetzung Darstellung der unter den derzeitigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bestehenden Möglichkeiten und Grenzen der Landschaftspflege durch Schafbeweidung anhand zweier für die thüringische Rhön typischen Schafhutungen
Inhalt Allgemeiner Teil: Grundlagen
Gründe für den Schutz von Schafhutungen - Einführung in das Bearbeitungsgebiet - Entwicklung von Landwirtschaft und Schäferei in der thüringischen Rhön - Grundlagen der Schafhaltung

Spezieller Teil: Die Hutungen von Hümpfershausen und Friedelshausen
  • Historische Entwicklung
  • Bestandserfassung V/VI 1995
    Vegetationskundliche Kartierung nach BRAUN-BLANQUET,
    Einzelbeobachtung von Tagfaltern und Vögeln
  • Naturschutzfachliche Bewertung
    (Zielvorstellungen - Bedeutung als Lebensraumkomplex/ für gefährdete Arten/ Pflanzengesellschaften - Größe/ Vernetzung - Einflüsse- Sukzessionsentwicklung)
  • Landschaftspflegerische Ziele
  • Die Schäferei im Untersuchungsgebiet
    (Beschreibung des Betriebes - Betriebswirtschaftliche Analyse - Bewertung der schäfereiwirtschaftlichen Situation/ des Betriebseinkommens - Defizite)
  • Möglichkeiten und Grenzen der Erfüllung der landschaftspflegerischen Ziele für das Untersuchungsgebiet durch den Schäfereibetrieb
Ergebnisse
  • Die naturräumlichen Gegebenheiten der Rhön liefern relativ ungünstige Voraussetzungen für eine landwirtschaftliche Nutzung. Die Schäferei, die auch solche Standorte nutzen kann, hat daher über Jahrhunderte eine wichtige Rolle gespielt und die Landschaft entscheidend mitgeprägt.
  • Angesichts der durch floristische und faunistische Kartierungen auf den Flächen nachgewiesenen Anzahl gefährdeter Arten stellt die Autorin die landschaftspflegerische Zielvorstellung "Arten und Lebensraumschutz" in den Vordergrund.
  • Aufgrund veränderter Produktionsziele der Schäfereibetriebe läßt sich ein durch Erstpflege erreichter optimaler Pflegezustand durch Beweidung nicht aufrechterhalten, so daß zusätzliche Pflegemaßnahmen erforderlich werden.
  • Die Autorin kritisiert die mangelnde Effizienz beim Einsatz von Fördergeldern und führt dies auf Konzeption und Umsetzung der flächengebundenen Förderprogramme zurück.


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